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Storia in 11 fonti

Zu lange gewartet: Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI

Oakland (dpa) - Tech-Milliardär Elon Musk ist mit seinem Versuch gescheitert, vor Gericht einen radikalen Umbau beim ChatGPT-Entwickler OpenAI zu erzwingen. Geschworene in Kalifornien kamen zu dem Schluss, dass Musk seine Klage erst nach Ablauf der Verjährungsfrist eingereicht hatte. Musk will sich nicht mit der Niederlage abfinden und kündigte eine Berufung an.Ein Sieg Musks hätte OpenAI bei der Finanzierung zurückwerfen und damit den Wettbewerb in der boomenden KI-Industrie umkrempeln können. Musk wollte unter anderem erreichen, dass OpenAI-Chef Sam Altman und Top-Manager Greg Brockman ihre Posten verlieren und die Struktur des KI-Entwicklers geändert wird. Auch strebte er eine Wiedergutmachung von mehr als 100 Milliarden Dollar an - die er dann nach eigenen Angaben an den Non-Profit-Teil von OpenAI weiterreichen wollte.„Eine wohltätige Organisation gestohlen“Der Tech-Milliardär war in der Anfangszeit von OpenAI vor gut einem Jahrzehnt ein zentraler Geldgeber und bezifferte seinen Beitrag auf insgesamt rund 38 Millionen Dollar. Musk warf Altman und Brockman vor, sie hätten „eine wohltätige Organisation gestohlen“, indem sie den Wert von OpenAI entgegen den ursprünglichen Absprachen aus der zunächst gebildeten Non-Profit-Stiftung in eine auf Gewinn ausgerichtete Firma verlagert hätten.Um diesen Vorwurf ging es hauptsächlich in dem mehrwöchigen Prozess im kalifornischen Oakland. Am Ende entscheidend war aber der Zeitpunkt von Musks Klage im Jahr 2024. Er hatte die Unterstützung von OpenAI bereits 2020 vollständig eingestellt - und konnte die Geschworenen nicht überzeugen, dass er erst 2023 zu der Einsicht gekommen sei, dass seine einstigen Mitstreiter ihr Wort gebrochen hätten. In Kalifornien verjähren solche Vorwürfe nach drei Jahren.Späte KlageMusk argumentierte, erst mit der Investition von zehn Milliarden vom Windows-Riesen Microsoft sei klargeworden, dass OpenAI vom Weg abgekommen sei. Damit sei seine Klage noch rechtzeitig erfolgt. Die Anwälte von OpenAI verwiesen jedoch auf E-Mails und Textnachrichten, in denen Musk schon vorher ähnliche Bedenken vorgebracht habe. Das überzeugte die Geschworenen mehr. Die Geschworenen hatten in dem Verfahren zwar nur eine beratende Rolle. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers hatte aber schon vorab angekündigt, dass sie deren Entscheidung zur Verjährungsfrist folgen werde. Es gebe hinreichende Belege, die die Einschätzung der neunköpfigen Jury stützten, sagte sie. Angesichts der Verjährung legten sich die Geschworenen auch gar nicht erst zum Inhalt von Musks Vorwürfen fest. Für OpenAI stand viel auf dem SpielMit rund 700 Millionen Nutzern pro Woche ist ChatGPT ein führender KI-Player, während Musks Konkurrenzsoftware Grok weniger populär ist. Nach Berechnungen des Branchendienstes „The Information“ landen bei OpenAI und dem Rivalen Anthropic aktuell fast 90 Prozent der Erlöse der KI-Branche. Anthropic liege dabei leicht vorn. Die OpenAI-Seite versuchte, die Geschworenen davon zu überzeugen, dass Musk mit seiner Klage einen Wettbewerber für seine eigenen KI-Aktivitäten bremsen wolle. Der Tech-Milliardär sei erst nach dem Erfolg von ChatGPT vor Gericht gezogen - und nachdem er mit xAI eine Konkurrenzfirma gegründet hatte.Streit um Doppelstruktur bei OpenAIMusk war in der Anfangszeit ein wichtiger Geldgeber von OpenAI. Insgesamt trug er rund 38 Millionen Dollar zur Finanzierung bei. Bis Mitte 2017 unterstützte er die KI-Entwicklung mit etwa 25 Millionen Dollar an vierteljährlichen Zahlungen und übernahm bis 2020 die Miete im Umfang von gut 12 Millionen Dollar. Ferner gab es vier Fahrzeuge des von ihm geführten Elektroauto-Herstellers Tesla für Top-Mitarbeiter.OpenAI besteht aus einem gemeinnützigen Kern und einer auf Gewinn ausgerichteten Firma, die ihm laut Satzung untergeordnet ist. Der Tech-Milliardär behauptete in seiner im August 2024 eingereichten Klage, er sei von Altman und Brockman hinters Licht geführt worden. Er habe das Geld ausdrücklich für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz in einer Non-Profit-Struktur gespendet, argumentierten Musk und seine Anwälte. Inzwischen stecke der Wert aber größtenteils in der gewinnorientierten Firma - und davon profitierten nun Altman, Brockman und der Großinvestor Microsoft. OpenAI widerspricht und betont, dass der Non-Profit-Kern weiterhin die Kontrolle habe. Ohne eine zusätzliche auf Gewinn ausgerichtete Firma wäre es unmöglich gewesen, die nötigen Milliarden-Investitionen zu heben, argumentiert OpenAI.Frage des VertrauensDie Anwälte verbrachten einen großen Teil ihrer Zeit mit Versuchen, die Glaubwürdigkeit der Gegenseite zu untergraben. Eine richtig gute Figur machten dabei weder Musk noch Altman.So löcherte Musks Anwalt den unter Eid stehenden Altman mit Fragen, ob dieser immer ehrlich mit seinen Geschäftspartnern gewesen sei und konfrontierte ihn mit Vorwürfen ehemaliger Weggefährten, laut denen er sie in die Irre geführt habe. Nach Altmans ausweichenden Antworten griff der Anwalt in seinem Schlussplädoyer vor den Geschworenen zu einem krassen Vergleich: Würden Sie über eine Holzbrücke über eine Schlucht gehen, wenn es hieße, dass sie gemäß „Sam Altmans Wahrheit“ gebaut worden sei. OpenAI-Chef Sam Altman konnte die Gefahr für seinen Job vorerst abwenden. (Archivbild) Godofredo A. Vásquez/AP/dpaAls eine Art rauchenden Colt präsentierten Musks Anwälte einen Tagebuch-Eintrag von OpenAI-Manager Brockman, in dem dieser die Frage aufschrieb, wie er zu einem Vermögen von einer Milliarde Dollar kommen könne. Sie stellten es als Zeichen dafür dar, dass es Brockman nur darum gegangen sei, reich zu werden. Sein Anteil an OpenAI ist gemessen an der jüngsten Finanzierungsrunde der KI-Firma etwa 30 Milliarden Dollar wert. Musks Anwalt fragte Brockman wiederholt, warum er nicht 29 Milliarden Dollar an OpenAI zurückgegeben habe, wenn ihm eine Milliarde reiche.OpenAI: Musk wollte die volle KontrolleOpenAI wiederum konterte, Musk habe sich 2017 unter Verweis auf seine Rolle als zentraler Geldgeber die alleinige Kontrolle über die gewinnorientierte Firma sichern wollen. Nachdem Altman und Brockman dies abgelehnt hätten, habe er versucht, OpenAI mit dem Entzug der Finanzierung unter Druck zu setzen, unterstellte ihm der Anwalt der Gegenseite bei der Befragung vor Gericht. Musk sagte dazu, er habe die Kontrolle schnell wieder abgeben wollen, wenn neue Investoren dazukommen wären. Laut OpenAI weigerte er sich jedoch, dies schriftlich festzuhalten. Auch schlug Musk vor, OpenAI an den von ihm geführten Autobauer Tesla anzudocken.© dpa-infocom, dpa:260518-930-97558/1

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Kampf um KI-Pionier: Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI-Chef

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OpenAI: Elon Musk scheitert mit Klage gegen KI-Unternehmen von Sam Altman

Leider verjährt: Elon Musk kann ChatGPT-Entwickler Sam Altman nicht verklagen, entschied eine Jury in den USA. Musk wollte die Spitze des KI-Unternehmens OpenAI entmachten, dabei war er früher einer ihrer wichtigsten…

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tagesschau.de1 mesi fa

Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI

Der frühere Investor von OpenAI, Elon Musk, wirft der Firma vor, ihn getäuscht zu haben. In einem Prozess verlangte er Schadenersatz in Höhe von umgerechnet 114 Milliarden Euro. Doch laut US-Gericht sind die Vorwürfe…

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welt.de1 mesi fa

Elon Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI - WELT

Eine Jury erklärt Elon Musks Klage gegen den ChatGPT-Entwickler für verjährt. Dabei wollte der Tech-Milliardär nicht weniger als die Führung des KI-Konzerns entmachten, den er einst selbst mitfinanzierte.

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berliner-zeitung.de1 mesi fa

Elon Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI und Sam Altman

Eine Jury hat die Klage von Elon Musk gegen OpenAI und Firmenchef Sam Altman abgewiesen. Die Geschworenen kamen einstimmig zu dem Schluss, dass Musk zu lange mit seiner Klage gewartet hatte.

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Timeline cronologica

  1. sabato 16 maggio 2026·nzz.ch

    Gerichtsprozess von Elon Musk gegen Open AI: die Abrechnung der Tech-Bros

    Die ersten drei Wochen des wichtigsten Tech-Verfahrens seit langem lieferten pikante Details zum Vermögen der Open-AI-Gründer, heftige Anschuldigungen und Tränen. Kurz vor dem…

  2. lunedì 18 maggio 2026·welt.de

    Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI-Chef - WELT

    Elon Musk gründete einst den ChatGPT-Entwickler OpenAI mit – und schied dann im Streit aus. Sein Versuch, die heutige Führung des KI-Vorreiters zu entmachten, schlägt fehl.

  3. lunedì 18 maggio 2026·welt.de

    Musk scheitert in Prozess gegen OpenAI-Chef - WELT

    Der US-Tech-Milliardär Elon Musk ist mit seiner Klage gegen die Führung des KI-Vorreiters OpenAI gescheitert. Geschworene kamen zu dem Schluss, dass Musk erst nach Ablauf der…

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  5. lunedì 18 maggio 2026·sueddeutsche.de

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  6. lunedì 18 maggio 2026·zeit.de

    Kampf um KI-Pionier: Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI-Chef

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kampf um KI-Pionier“. Lesen Sie jetzt „Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI-Chef“.

  7. lunedì 18 maggio 2026·sueddeutsche.de

    Künstliche Intelligenz: Musk scheitert in Prozess gegen OpenAI

    Der Tech-Milliardär hatte geklagt, weil OpenAI ‌von seinem ursprünglichen Ziel abgewichen sei, KI zum Wohle der Menschheit zu entwickeln.

  8. lunedì 18 maggio 2026·nzz.ch

    Elon Musk scheitert im Prozess gegen den Chef von Open AI

    Elon Musk gründete einst den ChatGPT-Entwickler Open AI mit – und schied dann im Streit aus. Sein Versuch, die heutige Führung des KI-Vorreiters zu entmachten, schlägt fehl.

  9. lunedì 18 maggio 2026·manager-magazin.de

    Elon Musk gegen OpenAI: Musk scheitert vor US-Jury mit Klage

    Das ging dann doch schneller als erwartet. Der US-Tech-Milliardär Elon Musk ist mit seiner Klage gegen die Führung des ChatGPT-Entwicklers OpenAI gescheitert. Eine US-Jury wies am…

  10. lunedì 18 maggio 2026·zeit.de

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    Wegen einer versäumten Frist haben die Geschworenen die Klage von Elon Musk gegen OpenAI einstimmig abgelehnt. Musks Anwälte könnten in Berufung gehen.

  11. lunedì 18 maggio 2026·spiegel.de

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  12. lunedì 18 maggio 2026·faz.net

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    Die Geschworenen eines Gerichts in Kalifornien kommen überraschend schnell zu einem Urteil. Musks Anwalt kündigt umgehend Berufung an und sagt: „Dieser Krieg ist nicht vorbei.“

  13. lunedì 18 maggio 2026·tagesschau.de

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  14. lunedì 18 maggio 2026·heise.de

    Zu spät geklagt: Musk verliert gegen Altman

    Die Geschworenen haben Elon Musks Klage gegen OpenAI, Microsoft und Sam Altman zurückgewiesen. Aber nicht aus inhaltlichen Gründen.

  15. martedì 19 maggio 2026·sueddeutsche.de

    Zu lange gewartet: Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI

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  16. martedì 19 maggio 2026·zeit.de

    Kampf um KI-Vorreiter: Zu lange gewartet: Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kampf um KI-Vorreiter“. Lesen Sie jetzt „Zu lange gewartet: Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI“.

  17. martedì 19 maggio 2026·welt.de

    Zu lange gewartet: Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI - WELT

    Der reichste Mann der Welt im Gericht gegen einen der einflussreichsten KI-Manager: Am Ende scheiterte Elon Musk mit seiner explosiven Klage. Er habe zu lange gezögert,…

  18. martedì 19 maggio 2026·sueddeutsche.de

    Gericht weist Musks Klage gegen OpenAI und Altman ab – wegen Verjährung.

    Ein typisches Ende für einen Promi-Prozess in den USA: Nach der Schlammschlacht stehen alle schlechter da.

  19. martedì 19 maggio 2026·welt.de

    Elon Musk scheitert mit Klage gegen OpenAI - WELT

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  20. martedì 19 maggio 2026·channelnewsasia.com

    Musk vs OpenAI: A courtroom clash that raises questions about the AI race

    The blockbuster legal battle between the two tech titans has exposed tensions over mission versus money and the future of artificial intelligence.