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Storia in 7 fonti

Zehn Milliarden für den Schutz von Zivilisten bis 2029

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Kapazitäten beim Zivilschutz für den Kriegs- und Anschlagsfall massiv ausbauen und dafür auch reichlich Geld in die Hand nehmen. Wie ein Sprecher seines Ministeriums mitteilte, soll das Kabinett an diesem Mittwoch über ein entsprechendes Eckpunkte-Papier beraten. Es sieht vor, bis 2029 insgesamt zehn Milliarden in den Bevölkerungsschutz zu investieren. Unter anderem sollten 1.000 Spezialfahrzeuge angeschafft werden. Das Geld solle auch für Gebäude des Technischen Hilfswerks (THW) sowie für Technik und Personal verwendet werden, sagte der Sprecher.Widerstandskraft Deutschlands ist noch ausbaufähig„Wir rüsten auf beim Bevölkerungsschutz und der zivilen Verteidigung“, sagte Dobrindt der „Bild“. Militärische und zivile Verteidigung würden stärker vernetzt, um Sicherheit und Resilienz zu erhöhen. Dass dies auch in Zeiten von Sparzwang möglich ist, hängt auch mit der sogenannten Bereichsausnahme von der Schuldenbremse zusammen, denn dazu gehören auch Ausgaben des Bundes für den zivilen Bevölkerungsschutz. Bundestag und Bundesrat hatten im Frühjahr 2025 mit Zwei-Drittel-Mehrheit eine Grundgesetzänderung zur Reform der Schuldenbremse beschlossen. Damit wurde die Schuldenbremse für Ausgaben in Verteidigung, Zivilschutz, Nachrichtendienste und Cybersicherheit gelockert. Für alle diese Ausgaben, die ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschreiten, dürfen Kredite aufgenommen werden. Sirenen und Bunker hielt man nach dem Ende des Kalten Krieges für überflüssig. Das hat sich geändert. (Symbolbild) Thomas Frey/dpaO-Plan 2024 vorgestelltDas Territoriale Führungskommando der Bundeswehr hatte im März 2024 den neuen Operationsplan für eine gesamtstaatliche Verteidigung Deutschlands („OPLAN DEU“) vorgelegt - erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges. Der Plan, der nur in Teilen öffentlich ist, legt fest, wie im Spannungs- und Verteidigungsfall gemeinsam vorgegangen werden soll. Ziel ist auch eine bessere Vernetzung zu Sicherheitsbehörden, Katastrophenschützern und Industrieunternehmen. Nach Einschätzung von Experten ist die Bundeswehr mit ihrem Teil der Planungen schon weiter als andere Beteiligte, unter anderem aus dem Geschäftsbereich des Innenministeriums.Dobrindt sagte „Bild“, bis 2029 sollten auch mindestens 110.000 stapelbare Feldbetten angeschafft werden. Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Warnapp Nina solle künftig nicht nur vor Gefahren warnen, sondern auch den Weg zum nächsten Schutzraum anzeigen. Allerdings fehlt bislang noch ein umfassendes Schutzraumkonzept der Bundesregierung. Die Fortentwicklung der App und die Finalisierung des Schutzkonzepts würden parallel betrieben, heißt es aus dem Bundesinnenministerium. Neben Sirenen zur Warnung der Bevölkerung gehören auch Bunker und andere Schutzräume zu den Notfall-Einrichtungen, die man nach dem Ende des Kalten Krieges für weitgehend überflüssig hielt.Bei einer Pressekonferenz wird Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf die Eckpunkte für den Zivilschutz angesprochen. Kay Nietfeld/dpaGrüne: „Endlich Bewegung“„Es ist zu begrüßen, dass in den Bereich des Zivilschutzes endlich Bewegung kommt“, sagt der Grünen-Bundestagsabgeordnete, Leon Eckert. Die nun geplanten Maßnahmen zeigten jedoch, dass dem Innenminister eine Gesamtstrategie fehle. Das betreffe die Frage nach möglichen Verteidigungsszenarien, welche Schutzziele der Staat verfolgen wolle, und welche Maßnahmen Bürgerinnen und Bürger selbst treffen müssen. Dobrindts Vorschläge folgten dagegen dem Prinzip „Viel Geld auf ein bisher ineffizientes System zu schütten“.Die Bewältigung akuter Katastrophenlagen liegt in der Verantwortung der Länder und Kommunen. Sie können vom Bund Unterstützung anfordern, etwa von der Bundespolizei oder der Bundeswehr. Der Bund trägt dagegen die Verantwortung für den Schutz der Bevölkerung im Spannungs- und Verteidigungsfall. Ein Sprecher des Innenministeriums sagt, dass man hier nun vorankommen wolle, habe auch mit Russland zu tun: „Der Bevölkerungsschutz muss natürlich ausgebaut werden in Anbetracht der Situation, die wir gerade haben - hybride Bedrohungen auch aus Russland wachsen.“Länder fordern seit Jahren Investitionen vom BundDie Länder machen seit Jahren Druck und wollen das Thema auch bei der nächsten Innenministerkonferenz von Bund und Ländern (IMK) wieder ansprechen. Denn außer einigen gemeinsamen Übungen - auch mit der Bundeswehr - und einem Sirenen-Förderprogramm, das noch unter Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) 2021 auf den Weg gebracht wurde, ist in den vergangenen Jahren nicht allzu viel passiert. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD), der früher selbst Innenminister von Niedersachsen war, will dennoch nicht über Versäumnisse sprechen. Er sagt: „Wir können nicht über Verteidigungsfähigkeit reden und darin investieren und gleichzeitig den Zivilschutz nicht entsprechend befördern.“ Genau darum gehe es jetzt. Daher begrüße er diesen Schritt des Bundesinnenministers.© dpa-infocom, dpa:260518-930-95281/1

Raccontata dasueddeutsche.dewelt.detagesspiegel.defaz.netzeit.detaz.detagesschau.de

Confronto fonti

6 prospettive sulla stessa storia
AI · summaries
sueddeutsche.deStai leggendo1 mesi fa

Zehn Milliarden für den Schutz von Zivilisten bis 2029

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Kapazitäten beim Zivilschutz für den Kriegs- und Anschlagsfall massiv ausbauen und dafür auch reichlich Geld in die Hand nehmen. Wie ein Sprecher…

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Timeline cronologica

  1. sabato 16 maggio 2026·sueddeutsche.de

    Liveblog zur Bundesregierung: Bericht: Dobrindt plant Milliardenprogramm für Zivilschutz

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will beim Zivilschutz „aufrüsten“. Laut „Bild“ sollen zehn Milliarden Euro etwa in Feldbetten und das Technische Hilfswerk investiert werden.

  2. domenica 17 maggio 2026·sueddeutsche.de

    Hilfsorganisationen kritisieren Regierung: Wie sich Deutschland auf den Kriegs- und Krisenfall vorbereiten sollte

    Deutschland fehlt es an Schutzräumen, Ausrüstung und Finanzierung. Hilfsorganisationen fordern Milliarden für Rettungsdienst und Ausbildung.

zeit.de
1 mesi fa

Kabinettsentwurf: Zehn Milliarden für den Schutz von Zivilisten bis 2029

Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kabinettsentwurf“. Lesen Sie jetzt „Zehn Milliarden für den Schutz von Zivilisten bis 2029“.

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welt.de1 mesi fa

Dobrindt legt Plan vor: Neustart für den Zivilschutz? Der „Pakt“ der Bundesregierung – und die Hürden - WELT

Deutschland rüstet militärisch gewaltig auf – doch beim Schutz der eigenen Bevölkerung klaffen enorme Lücken. Mit einem Milliardenprogramm steuert Innenminister Dobrindt (CSU) jetzt gegen. Es geht nicht nur um Bunker.

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spiegel.de1 mesi fa

Zivilschutz: Bundesregierung plant Milliarden für Schutz vor Angriffen

Wie will Deutschland beim Zivilschutz aufstocken? Dazu hat das Bundeskabinett ein Konzept beschlossen. Es sieht unter anderem 1000 Spezialfahrzeuge und den Ausbau des Sirenennetzes vor.

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tagesspiegel.de1 mesi fa

Schutz im Kriegs- und Anschlagsfall: Dobrindt will Zivilschutz offenbar mit zehn Milliarden Euro ausbauen

Bundesinnenminister Dobrindt will den Zivilschutz in Deutschland einem Bericht zufolge grundlegend stärken. Welche konkreten Maßnahmen beschlossen werden sollen.

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tagesschau.de1 mesi fa

Katastrophenschutzkonzept im Kabinett: Wie gut ist Deutschland beim Zivilschutz aufgestellt?

Innenminister Dobrindt stellt heute im Kabinett seinen Plan für den Bevölkerungsschutz vor. Zehn Milliarden Euro sollen bis 2029 in den Zivil- und Katastrophenschutz fließen. Klar ist: Mit Feldbetten allein ist es nicht…

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  • lunedì 18 maggio 2026·welt.de

    Zivilschutz: Dobrindt plant offenbar Milliardenprogramm für Krisenfall - WELT

    Mit Milliardeninvestitionen will die Bundesregierung Deutschland auf Krisen, Anschläge und einen möglichen Verteidigungsfall vorbereiten. Geplant sind laut einem Bericht unter…

  • lunedì 18 maggio 2026·tagesspiegel.de

    Schutz im Kriegs- und Anschlagsfall: Dobrindt will Zivilschutz offenbar mit zehn Milliarden Euro ausbauen

    Bundesinnenminister Dobrindt will den Zivilschutz in Deutschland einem Bericht zufolge grundlegend stärken. Welche konkreten Maßnahmen beschlossen werden sollen.

  • lunedì 18 maggio 2026·faz.net

    Liveblog Bundespolitik: Dobrindt will Zivilschutz mit Milliardenprogramm stärken | FAZ

    Wirtschaftsministerin Reiche dringt auf baldige Stromsteuer-Senkung für alle +++ Gesundheitsministerin Warken: Risiko bei Ebola für deutsche Bevölkerung äußerst gering+++ alle…

  • lunedì 18 maggio 2026·zeit.de

    Kabinettsentwurf: Zehn Milliarden für den Schutz von Zivilisten bis 2029

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kabinettsentwurf“. Lesen Sie jetzt „Zehn Milliarden für den Schutz von Zivilisten bis 2029“.

  • lunedì 18 maggio 2026·sueddeutsche.de

    Zehn Milliarden für den Schutz von Zivilisten bis 2029

    Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will die Kapazitäten beim Zivilschutz für den Kriegs- und Anschlagsfall massiv ausbauen und dafür auch reichlich Geld…

  • lunedì 18 maggio 2026·zeit.de

    Kritik aus Niedersachsen: Behrens kritisiert Dobrindts Milliardenplan für Zivilschutz

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kritik aus Niedersachsen“. Lesen Sie jetzt „Behrens kritisiert Dobrindts Milliardenplan für Zivilschutz“.

  • lunedì 18 maggio 2026·tagesspiegel.de

    Im Krisenfall ist Deutschland aufgeschmissen: Unsere Katastrophendemenz können wir uns nicht länger leisten

    Selbst das Statistische Bundesamt hat mehr Mittel zur Verfügung als der Katastrophenschutz. Deutschland schafft es nicht, aus Fehlern zu lernen. Nun will die Bundesregierung…

  • lunedì 18 maggio 2026·taz.de

    10 Milliarden Euro für den Zivilschutz: Stimmung im Keller

    Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) will 10 Milliarden Euro in Bevölkerungsschutz stecken. Die Hilfsorganisation DRK fürchtet, leer auszugehen.

  • martedì 19 maggio 2026·sueddeutsche.de

    SPD-Fraktionschef hält Prüfung von Schutzräumen für nötig

    Potsdam (dpa/bb) - Angesichts der Pläne des Bundes zum Ausbau des Zivilschutzes für einen Kriegs- und Anschlagsfall sollen in Brandenburg laut SPD-Fraktion mögliche Schutzräume…

  • mercoledì 20 maggio 2026·welt.de

    Wie Deutschland künftig besser auf Krisen reagieren will - WELT

    Für die Bundeswehr hat die «Zeitenwende» längst begonnen. Beim deutschen Zivilschutz ist dagegen nach Einschätzung von Praktikern noch reichlich Luft nach oben. Was sind die…

  • mercoledì 20 maggio 2026·zeit.de

    Zivilschutz: Das wird nicht reichen

    Der Bundesinnenminister will Milliarden in den Zivilschutz investieren, Deutschland soll verteidigungsbereit werden. Aber es fehlt nicht nur Geld.

  • mercoledì 20 maggio 2026·tagesschau.de

    Katastrophenschutzkonzept im Kabinett: Wie gut ist Deutschland beim Zivilschutz aufgestellt?

    Innenminister Dobrindt stellt heute im Kabinett seinen Plan für den Bevölkerungsschutz vor. Zehn Milliarden Euro sollen bis 2029 in den Zivil- und Katastrophenschutz fließen. Klar…

  • mercoledì 20 maggio 2026·faz.net

    Wie Deutschland künftig besser auf Krisen reagieren will

    Das Kabinett befasst sich mit den Vorschlägen des Innenministers für besseren Bevölkerungsschutz. Worum geht es? Und was sollte man für den Katastrophenfall im Haus haben?

  • mercoledì 20 maggio 2026·faz.net

    Das sollten Sie für einen Katastrophenfall im Haus haben

    Das Kabinett hat Eckpunkte des Innenministers für besseren Bevölkerungsschutz beschlossen. Worum geht es? Und was sollte man für den Katastrophenfall im Haus haben?

  • mercoledì 20 maggio 2026·tagesschau.de

    Was der "Pakt für den Bevölkerungsschutz" vorsieht

    Milliardenschwere Investitionen, eine neue Kommandostruktur und ein verbessertes Warnsystem: Die Bundesregierung will den Bevölkerungsschutz ausbauen. Was genau ist geplant? Und…

  • mercoledì 20 maggio 2026·welt.de

    Dobrindt legt Plan vor: Neustart für den Zivilschutz? Der „Pakt“ der Bundesregierung – und die Hürden - WELT

    Deutschland rüstet militärisch gewaltig auf – doch beim Schutz der eigenen Bevölkerung klaffen enorme Lücken. Mit einem Milliardenprogramm steuert Innenminister Dobrindt (CSU)…

  • mercoledì 20 maggio 2026·welt.de

    Dobrindt legt Plan vor: Bunker, Medikamente, Feldbetten – „Uns fehlt eigentlich alles“ - WELT

    Deutschland rüstet militärisch gewaltig auf – doch beim Schutz der eigenen Bevölkerung klaffen enorme Lücken. Mit einem Milliardenprogramm steuert Innenminister Dobrindt (CSU)…

  • mercoledì 20 maggio 2026·zeit.de

    Bundesinnenministerium: Bundesregierung will Zivilschutz mit Milliarden-Investitionen ausbauen

    »Wir bereiten uns vor, für Krisen, für Katastrophen und Konflikte«, sagt Innenminister Dobrindt. Das Kabinett hat seinen »Pakt für den Bevölkerungsschutz« beschlossen.