Beim Vorsitzenden der jüdischen Landesgemeinde in Thüringen, Reinhard Schramm, stößt der Stopp von Waffenlieferungen an Israel auf Unverständnis. Die demokratischen Länder hätten versagt, findet er.

Die Bundesregierung hat zu lange gebraucht, sich dazu durchzuringen. Doch es ist richtig, dass Berlin keine Waffen mehr an Israel liefert.

Tel Aviv will die Militäraktion in Gaza ausweiten. Für die Bundesregierung ist das ein Grund, den Druck auf Israel zu erhöhen.

Die Bundesregierung will keine Waffen mehr nach Israel exportieren, die im Gazastreifen eingesetzt werden könnten.

Der Kanzler verkündet überraschend einen Exportstopp für bestimmte Rüstungsgüter nach Israel. Viele in der CDU fühlen sich überrumpelt. Auch in der CSU ist man empört

Beim Vorsitzenden der jüdischen Landesgemeinde in Thüringen, Reinhard Schramm, stößt der Stopp von Waffenlieferungen an Israel auf Unverständnis. Die demokratischen Länder hätten…

Der Kanzler nennt als Grund für den Stopp von einen „Dissens“ mit der Regierung Netanjahu. Die Kritik aus der Union gerät deutlich.

In der CDU wächst die Kritik an der Entscheidung des Kanzlers, manche Waffen nicht mehr an Israel zu liefern. Der Chef der Bundestagsfraktion verteidigt sie wenig leidenschaftlich.

Der Kanzler stoppt den Export von Rüstungsgütern nach Israel und löst damit eine Welle der Kritik der Union aus.

Israel könnte Panzerteile und Munition aus Deutschland gut gebrauchen – aber Deutschland auch ein Abwehrsystem aus Israel. Auch deshalb gibt es Kritik am Exportstopp des Kanzlers.