Die Operation Schadensbegrenzung gestaltet sich auch hier, auf der Bühne der Bundespressekonferenz, schwierig. Die Entscheidung des Bundeskanzlers, keine Rüstungsgüter mehr an Israel zu liefern, die im Gazastreifen zum Einsatz kommen könnten, versucht der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer so einzuordnen: Dahinter stehe mitnichten eine grundsätzliche Änderung der Israel-Politik. Und auf die Frage, ob nun im Gegenzug womöglich auch die Hinweise israelischer Geheimdienste auf geplante Anschläge in Deutschland ausbleiben könnten, meint Meyer: „Etwaige Konsequenzen oder weiterführende Schritte sind mir nicht bekannt.“
Rüstungshandel: Wie wichtig sind deutsche Waffen für Israel – und umgekehrt?
Israel könnte Panzerteile und Munition aus Deutschland gut gebrauchen – aber Deutschland auch ein Abwehrsystem aus Israel. Auch deshalb gibt es Kritik am Exportstopp des Kanzlers.














