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Iran-Krieg: Angriffe in Nahost treiben Ölpreis kräftig an Live-Blog Irak bestätigt Teilnahme an Treffen zur Straße von Hormus +++ Saudi-Arabien soll nach Pipeline-Angriff drastischer Ölexport-Einbruch drohen +++ Der Newsblog.

Straße von Hormus: Neue Angriffe in der Region heizen die Ölpreise an. Foto: -/kyodo/dpaSchiffsverkehr in Straße von Hormus geht deutlich zurückVorläufige Daten zeigen einen deutlichen Rückgang des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Am Wochenende sei die Zahl der täglichen Durchfahrten auf eine einstellige Zahl gesunken, während der Zehn-Tages-Durchschnitt bei 14 liege. Die Zahlen schließen keine Schiffe ein, die die Meerenge mit abgeschalteten Transpondern durchqueren.Saudi-Arabien gibt nach Warnungen vor Angriffen EntwarnungDer saudische Zivilschutz gibt für vier Städte im Süden des Landes Entwarnung. Zuvor hatte die Behörde wegen möglicher Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz Warnungen für die Städte Nadschran, Chamis Muschait, Dschasan und Abha herausgegeben.Vormarsch der Huthi-Miliz im Jemen löst panische Flucht ausDer Vormarsch der Huthi-Miliz im Jemen entlang der Küste am Roten Meer in Richtung Süden ließ manchen Einwohnern kaum Zeit zur Flucht. „Wir machten uns in hysterischer Panik auf einem Motorrad auf den Weg, ohne zu wissen, wohin wir fuhren“, schildert der Einwohner Alaa Ali Salem jene hektischen Minuten, als klar wurde, dass sie nicht bleiben konnten. „Die Straßen waren plötzlich extrem überfüllt, und während ich fuhr, kippte das Motorrad um. Meine Frau, meine Kinder und ich wurden alle verletzt.“Die Familie ist eine von Tausenden, die vergangene Woche gezwungen waren, sich vor der vom Iran gestützten Miliz in Sicherheit zu bringen. Ein jahrelanger Konflikt zwischen der Miliz und der international anerkannten jemenitischen Regierung war wieder aufgeflammt, einer seit 2022 geltenden ohnehin fragilen Waffenruhe droht der Zusammenbruch. Damit steht das ärmste Land der arabischen Welt vor einer möglichen Rückkehr in einen verheerenden Bürgerkrieg, nachdem den UN zufolge in dem Konflikt bereits schätzungsweise 150.000 Menschen getötet und viele weitere an den Rand einer Hungersnot getrieben worden waren.Saudi-Arabien: Zivilschutz warnt vor Gefahr in vier StädtenDer saudische Zivilschutz gibt Warnungen vor einer möglichen Gefahr für vier Städte im Süden des Landes aus. Betroffen sind den Angaben zufolge die Städte Nadschran, Chamis Muschait, Dschasan und Abha.Angriffe in Nahost treiben Ölpreis kräftig anDer Ölpreis ist nach erneuten Angriffen in Saudi-Arabien und im Persischen Golf um mehr als drei Dollar gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 3,62 Dollar auf 108,23 Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 3,15 Dollar auf 103,20 Dollar. Hintergrund ist unter anderem ein Drohnenangriff auf die bedeutende saudische Ost-West-Ölpipeline. Deren Betrieb sei als Vorsichtsmaßnahme vorübergehend eingestellt worden, teilte das saudische Energieministerium mit. Die 1200 Kilometer lange Leitung hatte demnach zuletzt täglich vier bis fünf Millionen Barrel transportiert. Dies entspricht etwa vier bis fünf Prozent des weltweiten Ölangebots. Sie ermöglicht es Saudi-Arabien, den Seeweg durch die Straße von Hormus zu umgehen.Trump: Könnten im Iran bleiben und das Öl behaltenUS-Präsident Donald Trump sagt, die USA könnten im Iran bleiben und das dortige Öl behalten. „Wir werden uns letztlich (aus dem Iran) zurückziehen, es sei denn, wir beschließen, zu bleiben und das Öl wie in Venezuela zu behalten“, sagt Trump am Rande eines Besuchs in Irland. Wie das gemeint sein könnte, blieb völlig unklar.Iran meldet Angriff auf Handelsschiff in der Straße von HormusBei einem Angriff auf ein iranisches Handelsschiff vor der Insel Keschm in der Straße von Hormus ist nach Angaben staatlicher Medien ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, hieß es am Sonntag in den Berichten. Um die Schifffahrt in der Straße von Hormus soll es am Montag bei einem Treffen im Oman gehen: Teheran kündigte an, die Länder der Region über seine Pläne für eine Regelung des Schiffsverkehrs in der Meerenge zu informieren.Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna zitierte den Gouverneur von Keschm, der einen „terroristischen Feind“ für den Angriff am Sonntag verantwortlich machte. Vom US-Militär, das im Zuge der Blockade iranischer Häfen bereits Schiffe unter iranischer Flagge angegriffen hat, gab es zunächst keine StellungnahmeIrak bestätigt Teilnahme an Treffen zur Straße von HormusDer Irak hat seine Teilnahme an einem regionalen Treffen zur Lage in der Straße von Hormus am Montag im Oman bestätigt. Wie die staatliche irakische Nachrichtenagentur berichtete, sagte Außenminister Fuad Hussein seinem iranischen Kollegen die Teilnahme des Iraks zu. Im Mittelpunkt der Gespräche soll die Regelung der Schifffahrt in der Wasserstraße stehen.Öffentlich haben sich nur wenige Länder der Region zu dem geplanten Treffen geäußert. Der Iran und der Oman, der auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge liegt, beraten bereits seit Wochen über die Steuerung des Schiffsverkehrs dort und mögliche Gebühren für die Durchfahrt. Der Iran erklärte, das Treffen solle dazu dienen, die Nachbarstaaten zu informieren.Das Außenministerium von Bahrain teilte am Samstag mit, das Land werde nicht an dem Treffen teilnehmen. Zur Begründung verwies es auf fehlende diplomatische Beziehungen zum Iran.Saudi-Arabien soll nach Pipeline-Angriff drastischer Ölexport-Einbruch drohenSaudi-Arabien soll Insidern zufolge nach einem Drohnenangriff auf eine Pipeline ein drastischer Einbruch seiner Ölexporte drohen, falls die wichtige Leitung nicht binnen weniger Tage wieder in Betrieb geht. In den Häfen am Roten Meer reichten die Lagerbestände für fünf bis sieben Tage, sagten Ölkäufer und Händler. Dies könne zu einem Ausfall von bis zu vier Prozent des weltweiten Angebots führen. Ein weiterer Rückgang der saudiarabischen Lieferungen würde die weltweite Angebotsverknappung verschärfen, die bereits zu rekordhohen Kraftstoffpreisen und steigender Inflation geführt hat.Drohnenangriffe hatten Saudi-Arabien am Freitag gezwungen, seine große Ost-West-Pipeline stillzulegen. Die Regierung in Riad machte bislang keine genauen Angaben zum Ausmaß der Schäden oder zur Dauer der Reparatur. Während eine mit der Sache vertraute Person von einer Reparaturdauer von fünf bis sechs Wochen ausging, sagte eine andere, die Leitung könne möglicherweise früher wieder teilweise in Betrieb genommen werden. Über die Pipeline hat der weltgrößte Ölexporteur täglich rund vier Millionen Barrel Öl umgeleitet, um die kriegsbedingt blockierte Straße von Hormus zu umgehen.Huthi melden weiteren Angriff auf Saudi-ArabienDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat nach eigenen Angaben das Nachbarland Saudi-Arabien erneut mit Drohnen und Raketen angegriffen. Der Militärsprecher der Huthi, Jahja Sari, erklärte, Ziel des Angriffs sei ein Militärstützpunkt in der Provinz Scharura in der Region Nadschran gewesen. Belege legte er nicht vor; einen Zeitpunkt für den Angriff nannte er nicht.Nach Angaben des saudischen Zivilschutzes heulten am Samstag in der Provinz die Sirenen. Es wurden jedoch keine Opfer oder Schäden gemeldet. Der Zivilschutz teilte zudem mit, in der Nacht sei ein Geschoss im Gouvernement al-Tawwal nahe der jemenitischen Grenze am Roten Meer eingeschlagen. Dabei seien zwei Menschen verletzt sowie eine Moschee und mehrere andere Gebäude beschädigt worden. In der Mitteilung wurden die Huthi für den Vorfall verantwortlich gemacht.Brics-Staaten mahnen im Nahen Osten zur ZurückhaltungMit Zustimmung des Irans und arabischer Mitglieder haben die Länder der Brics-Gruppe zu einer maximalen Zurückhaltung im Nahost-Konflikt aufgerufen. Die Staatengruppe sei „tief besorgt über die Eskalation der Spannungen im Nahen Osten/Westasien“, hieß es in einer 140 Punkte umfassenden sogenannten Erklärung von Neu-Delhi, die bereits am ersten Tag des Brics-Gipfeltreffens unter indischem Vorsitz veröffentlicht wurde. Hinter den Appell, sich zu mäßigen und Maßnahmen zur Verschärfung der Lage zu vermeiden, stellten sich neben Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch der Iran, der dem Bündnis mittlerweile angehört. Die Forderung bezog sich etwa auf den Iran-Krieg und den israelisch-palästinensischen Konflikt.Palästinenser: Mindestens zwei Tote bei israelischem Angriff auf GazaBei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind nach örtlichen Angaben mindestens zwei Palästinenser getötet worden. Zudem wurden 13 Menschen verletzt, wie das medizinische Personal vor Ort sagt. Der Angriff habe ein Fahrzeug im Viertel Tel al-Hawa im Westen von Gaza-Stadt getroffen. Das israelische Militär teilt mit, die Attacke habe zwei Hamas-Kämpfern gegolten.Handelsschiff vor Südküste des Landes getroffen – ein ToterEin iranisches Handelsschiff ist vor der Südküste des Iran getroffen worden. Dabei ist eine Person ums Leben gekommen, wie staatliche Medien unter Berufung auf den Gouverneur des Bezirks Qeschm berichten. Drei weitere Menschen seien verletzt worden.Angriff auf Schiff in Straße von Hormus schürt Sorgen um Ölversorgung.Nach einem Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus und der vorübergehenden Schließung einer wichtigen saudischen Ölpipeline wachsen die Sorgen um die Energieversorgung. Die britische Seehandelsorganisation UKMTO teilte mit, ein Projektil habe ein Schiff in der Meerenge getroffen. Das Ausmaß der Schäden und der Zustand der Besatzung waren zunächst unklar. In der vergangenen Woche war der Preis für Brent-Rohöl wieder über 100 Dollar je Barrel gestiegen. Die 1.200 Kilometer lange saudische Ost-West-Pipeline, die nach einem Drohnenangriff vorsorglich geschlossen wurde, transportierte zuletzt vier bis fünf Millionen Barrel Öl pro Tag – rund vier bis fünf Prozent des weltweiten Angebots.US-Präsident Donald Trump sagte, wahrscheinlich sei der Iran für den Angriff auf die Pipeline verantwortlich. Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman bat Trump nach Angaben von Reuters um militärische Hilfe gegen die Huthi-Rebellen, Washington lehnte eine direkte Einmischung demnach zunächst ab und sagte Unterstützung durch Geheimdienstinformationen zu. Die vom Iran unterstützten Huthi haben ihre Angriffe zuletzt ausgeweitet. Am Montag wollen Iran und die arabischen Golfstaaten in Oman über den Konflikt und die Zukunft der Straße von Hormus beraten. Ein iranischer Vertreter dämpfte jedoch die Erwartungen an einen Durchbruch. Iran fordert die Anerkennung seiner Kontrolle über die Meerenge und damit auch die Möglichkeit, Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen zu erheben, was die USA ablehnen. „Unbekanntes Geschoss“: Schiff in Straße von Hormus angegriffenIn der Straße von Hormus ist erneut ein Schiff angegriffen worden. Es wurde bei der Durchfahrt der Meerenge von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen, wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht mitteilte. Es gebe zunächst keine Informationen zum Verbleib der Besatzung oder möglichen Schäden. Anders als in den meisten bisherigen Fällen machte die Behörde auch keine Angaben zum genauen Ort des Vorfalls. Damit blieb unklar, ob das Schiff vor der Küste des Omans oder näher an der iranischen Küste getroffen wurde. Es blieb auch unklar, wer für den Angriff verantwortlich war. Saudi-Arabien: Zwei Verletzte nach Huthi-BeschussDurch Beschuss der proiranischen Huthi-Miliz sind in Saudi-Arabien nach offiziellen Angaben zwei Menschen verletzt worden. Es habe außerdem Schäden an einer Moschee und weiteren Gebäuden sowie an Fahrzeugen gegeben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf den Zivilschutz. Der Vorfall ereignete sich in der an den Jemen angrenzenden Region Dschasan im Südwesten des Landes. Die Rede war von einem nicht näher definierten Projektil, das die Huthi-Miliz abgefeuert haben soll. Die Huthi kämpfen im Jemen gegen die international anerkannte Regierung, die wiederum von Saudi-Arabien unterstützt wird. Der seit Jahren andauernde Konflikt ist durch den Iran-Krieg erneut entflammt.Iranischer Insider: Straße von Hormus wird vorerst nicht wieder eröffnetDie iranische Agentur Tasnim zitiert einen iranischen Insider mit den Worten, eine Vereinbarung zwischen dem Iran und Oman sehe zwar keine sofortige Wiederöffnung der Straße von Hormus vor. Sie schaffe aber die Grundlage dafür, dass diese wieder geöffnet werden könnte. Die Vereinbarung sei ein Schritt in Richtung der Ausübung der Souveränität des Iran über die Meerenge. Deren Wiederöffnung hänge vollständig davon ab, dass die USA die Bedingungen Teherans erfüllten.Iran und Emirate haben sich zu Gesprächen getroffenDer iranische Präsident Massud Peseschkian und der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al Nahjan, haben sich am Rande des BRICS‑Gipfels in Neu-Delhi getroffen. Nach Angaben der Regierung der Emirate erörterten die beiden Präsidenten regionale und internationale Entwicklungen sowie Möglichkeiten zur Deeskalation und zur Förderung von Stabilität. Zudem ging es demnach um Bemühungen für Frieden und Entwicklung in der Region.Irak bestätigt Angriffe auf saudische Ölpipeline von seinem GebietDie irakische Regierung hat bestätigt, dass Angriffe auf eine saudische Ölpipeline von irakischem Gebiet ausgingen. Die Regierung teilte am Samstagmorgen mit, Ministerpräsident Ali al-Saidi habe eine Untersuchung des Einsatzkommandos in der Provinz Majsan angeordnet und dessen Kommandeur entlassen. Zuvor hatten die Behörden festgestellt, dass die Angriffe auf Saudi-Arabien von einem Standort in dieser Provinz aus gestartet worden waren.Iran stellt Öffnung der Straße von Hormus in AussichtIrans Präsident Massud Peseschkian stellt nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna eine Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus in Aussicht. Peseschkian knüpft diesen Schritt jedoch an ein Ende der US-Seeblockade sowie militärischer Aktionen der US-Armee. Laut Peseschkian unterzeichnen der Oman und Iran an diesem Montag in der omanischen Hauptstadt Maskat ein Abkommen über neue Schiffsrouten in der Meerenge. Beide Länder sind Anrainer der Straße von Hormus. Bei der Unterzeichnung nehmen Peseschkian zufolge auch die Außenminister der arabischen Anrainerstaaten des Persischen Golfs teil. Das Abkommen solle dann der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation übergeben werden.Bericht: US-Schutz für Tanker in Hormus nur noch zu bestimmten ZeitenDie USA schränken einem Medienbericht zufolge den militärischen Schutz für Tanker in der Straße von Hormus auf bestimmte Zeitfenster ein. Die Schiffe seien aufgefordert worden, die Meerenge nur noch zu festgelegten Zeiten zu passieren, berichtet die Zeitung „Financial Times“ unter Berufung auf E-Mails des US-Marinekoordinationszentrums. Der Schutz aus der Luft sei seit Anfang September auf zwei tägliche Zeitfenster begrenzt. Hintergrund sind verstärkte iranische Angriffe auf Schiffe in der Nacht. Die Regierung in Washington bietet die Unterstützung seit Mai für Schiffe an, die eine Route entlang der omanischen Küste nutzen.Irak schließt Iran-Übergang nach Drohnenangriff auf saudische PipelineDer Irak schließt nach den jüngsten Drohnenangriffen in Saudi-Arabien als Vorsichtsmaßnahme den Grenzübergang Schalamtscheh zum Iran. Das sagten zwei Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Derzeit laufe ein groß angelegter Einsatz, um die Täter zu fassen. Die Regierung in Riad führt den Angriff auf die wichtige Ost-West-Pipeline des Landes auf aus dem Irak gestartete Drohnen zurück. Unterdessen warnte der saudi-arabische Zivilschutz in Chamis Muschait vor einer möglichen Gefahr.Irak setzt Militärkommandeur nach Drohnenangriffen auf Saudi-Arabien abDer Irak setzt nach Angaben des Büros des Ministerpräsidenten einen Militärkommandeur ab. Untersuchungen hätten ergeben, dass die jüngsten Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien von irakischem Gebiet ausgegangen seien. Der Kommandeur war der Mitteilung zufolge bislang für Einsätze in der südirakischen Provinz Maysan zuständig.Saudi-Arabien schaltet nach Angriffen wichtige Pipeline abSaudi-Arabien hat die wichtige Ost-West-Pipeline, die unter Umgehung der faktisch blockierten Straße von Hormus Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer bringen kann, nach Angriffen auf die Leitung in den Regionen Riad und Medina vorsorglich abgeschaltet. Das teilte die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf eine Quelle im Energieministerium mit. Bei der Attacke am Donnerstag seien mehrere Menschen verletzt worden. Es seien die notwendigen Maßnahmen getroffen worden, um die Pipeline zu sichern, hieß es weiter. Angaben zu möglichen Schäden gab es zunächst ebenso wenig wie zu dem Angreifer. Der US-Sender CNN berichtete unter Berufung auf Angaben von US-Regierungsbeamtenseite, dass die mehr als 1.200 Kilometer lange Pipeline durch Drohnen angegriffen worden sei, die aus dem Irak gestartet sein sollen. Das für die Region zuständige US-Kommando Centcom lehnte auf Anfrage einen Kommentar zu dem Bericht ab. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! 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