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Künstliche Intelligenz: OpenAI verschiebt den Börsengang Der ChatGPT-Entwickler OpenAI ist das wohl bekannteste KI-Unternehmen. Der Börsengang wird seit Langem vorbereitet. Doch Firmenchef Sam Altman findet den Moment ungünstig.
OpenAI-Chef Sam Altman verschiebt den Börsengang des ChatGPT-Entwicklers. (Archivbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpaDer mit Spannung erwartete Börsengang des ChatGPT-Entwicklers OpenAI wird in diesem Jahr nach Angaben von Firmenchef Sam Altman nicht mehr über die Bühne gehen. Er verwies in einem Interview des Magazins „Fortune“ vor allem auf die aktuelle Debatte um die Gefahren hochentwickelter Künstlicher Intelligenz. „Man wäre schlecht beraten, genau jetzt an die Börse zu gehen“, kommentierte Altman.Auf die Nachfrage, ob er sich auch den Verzicht auf einen Börsengang im kommenden Jahr vorstellen könnte, erwiderte der OpenAI-Chef: „Ich würde sagen, nicht 2026.“ Das Unternehmen verspüre in dieser Hinsicht keinen Druck. Es gebe noch viel zu tun, um die Anforderungen an die Sicherheit zu erfüllen und herauszufinden, wie die Branche und Regierungen zusammenarbeiten könnten, ergänzte Altman.OpenAI löste vor einigen Jahren mit ChatGPT den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz aus. OpenAI dürfte beim Börsengang nicht nur Dutzende Milliarden Dollar einnehmen, sondern auch eine sehr hohe Bewertung erzielen – erwartet wird eine Billion Dollar. Die Aktienplatzierung wurde schon länger geplant: Das Unternehmen hatte in diesem Jahr einen vertraulichen Antrag für einen Börsengang in den USA eingereicht. Die Zeitung „New York Times“ hatte jedoch bereits im Juni berichtet, OpenAI erwäge, einen möglichen Börsengang auf 2027 zu verschieben.BörsenWoche Analyse So profitieren Anleger von der zweiten KI-Welle Sprachmodelle waren nur der Anfang, nun soll physische KI die Weltwirtschaft transformieren. Diese zwei deutschen Unternehmen spielen vorn mit. von Moritz KudermannSicherheitsbedenken bremsen Pläne für OpenAI-BörsendebütDem Bericht zufolge deutete Altman auch an, dass führende KI-Unternehmen kurz vor einer Vereinbarung stehen könnten, die Entwicklung zu verlangsamen und gemeinsam an der Abwehr von Risiken zu arbeiten. Zuvor hatte bereits der Chef des OpenAI-Rivalen Anthropic, Dario Amodei, ein bedachteres Vorgehen gefordert. Das Tempo, mit dem die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessert würden, müsse gedrosselt werden. Altman stimmte dem auf X zu und erklärte, dies sei in den vergangenen Wochen ein Hauptthema bei OpenAI gewesen.Seit Wochen gibt es große Sorgen um Risiken Künstlicher Intelligenz, die vor allem von Hacking-Attacken durch KI-Software ausgelöst wurden, die sich in Testläufen selbstständig gemacht hatte. Die Debatte wurde in den vergangenen Tagen noch von einem Forscher der KI-Firma Anthropic angeheizt, der mit einer drastischen Warnung zurücktrat. Die großen Entwickler Künstlicher Intelligenz handelten unverantwortlich „und spielen mit unseren Leben“, betonte der junge Mann namens Jacob Coxon.Künstliche Intelligenz Amerikanische KI-Bosse für verlangsamte Entwicklung Seit Jahren gibt es Aufrufe, die KI-Entwicklung zu verlangsamen. Nach einem jüngsten Zwischenfall gibt es nun bei den großen Entwicklern Bewegung in diese Richtung. Debatte über KI-Risiken und Widerstand gegen RechenzentrenAnthropic-Forscher Evan Hubinger, der mit dafür zuständig ist, dass KI mit den Interessen der Menschen im Einklang bleibt, bestätigte wenig später Coxons Sorgen. Er persönlich denke, die Gefahr, dass KI die Menschheit töte, liege im kommenden Jahrzehnt bei mehr als zehn Prozent, schrieb er auf der Online-Plattform X.Bei Anthropic haben Sicherheitsbedenken die Börsenpläne aber noch nicht gebremst: Insidern zufolge will das Unternehmen frühestens Mitte Oktober mit der Vermarktung seines Börsengangs beginnen und diesen noch vor den US-Kongresswahlen im November abschließen.In den USA gibt es zudem eine wachsende Bewegung gegen riesige Rechenzentren, auf deren Bau KI-Firmen wie OpenAI für den Ausbau ihres Geschäfts angewiesen sind. dpa, rtr, jre Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick










