Wachsende Sorge um Sicherheit: Sam Altman will Open AI doch nicht mehr in diesem Jahr an die Börse bringenAngesichts der aktuellen Debatte um die Gefahren hochentwickelter Künstlicher Intelligenz verschiebt der Chef des Chat-GPT-Entwicklers den Börsengang.12.09.2026, 23.13 Uhr2 LeseminutenOpen-AI-CEO Sam Altman verwies in einem Interview auf die Gefahren hochentwickelter Künstlicher Intelligenz.Florian Gaertner / Imago / BMF(dpa, puz.) Der mit Spannung erwartete Börsengang des Chat-GPT-Entwicklers Open AI wird in diesem Jahr nach Angaben von Firmenchef Sam Altman nicht mehr über die Bühne gehen. Er verwies in einem Interview des Magazins «Fortune» vor allem auf die aktuelle Debatte um die Gefahren hochentwickelter Künstlicher Intelligenz. «Man wäre schlecht beraten, genau jetzt an die Börse zu gehen», sagte Altman. Auf die Nachfrage, ob er sich auch den Verzicht auf einen Börsengang im kommenden Jahr vorstellen könnte, erwiderte Altman: «Ich würde sagen, nicht 2026.»Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Altman fuhr fort: «Es liegt noch viel Arbeit vor uns – etwa wenn es darum geht, den Anforderungen an Sicherheit und Alignment gerecht zu werden und die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Regierungen zu gestalten. Ich bin froh, dass wir das als privates Unternehmen tun können.» Altman hatte wenige Stunden zuvor einen Vorschlag des Konkurrenten Anthropic unterstützt, wonach Unternehmen die KI-Entwicklung verlangsamen sollten, bis staatliche Regulatorien und Sicherheitsprotokolle vorliegen.Chat-GPT löste vor mehreren Jahren den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz aus. Open AI dürfte beim Börsengang nicht nur Dutzende Milliarden Dollar einnehmen, sondern auch eine sehr hohe Bewertung erzielen. Die Aktienplatzierung wird schon länger geplant.Wachsende Sorgen vor den RisikenSeit Wochen gibt es grosse Sorgen um Risiken Künstlicher Intelligenz, die vor allem von Hacking-Attacken durch KI-Software ausgelöst wurden, die sich in Testläufen selbstständig gemacht hatte. Die Debatte wurde in den vergangenen Tagen noch von einem Forscher der KI-Firma Anthropic angeheizt, der mit einer drastischen Warnung zurücktrat. Die grossen Entwickler Künstlicher Intelligenz handelten unverantwortlich «und spielen mit unseren Leben», betonte der junge Mann namens Jacob Coxon.Anthropic-Forscher Evan Hubinger, der mit dafür zuständig ist, dass KI mit den Interessen der Menschen im Einklang bleibt, bestätigte wenig später Coxons Sorgen. Er persönlich denke, die Gefahr, dass KI die Menschheit töte, liege im kommenden Jahrzehnt bei mehr als zehn Prozent, schrieb er auf der Online-Plattform X.In den USA gibt es zudem eine wachsende Bewegung gegen riesige Rechenzentren, auf deren Bau KI-Firmen wie Open AI für den Ausbau ihres Geschäfts angewiesen sind.Passend zum Artikel
Sicherheitsbedenken: Sam Altman verschiebt den Börsengang von Open AI
Angesichts der aktuellen Debatte um die Gefahren hochentwickelter Künstlicher Intelligenz verschiebt der Chef des Chat-GPT-Entwicklers den Börsengang.
OpenAI-Chef Sam Altman verschiebt den geplanten Börsengang um mindestens ein Jahr wegen Sicherheitsbedenken und mangelnder Regulierung. Der Schritt zeigt, dass AI-Governance und Compliance zu kritischen Faktoren für IPO-Timing und Kapitalallokation werden.











