Für Montag geplante Gespräche über Straße von Hormus im Oman werden verschoben Die für Montag geplanten Gespräche im Oman zwischen Iran und weiteren Golfstaaten über die Straße von Hormus werden verschoben. „Es wurde beschlossen, das regionale Treffen, das am Montag in Salalah stattfinden sollte, auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, um günstige Bedingungen für einen konstruktiven Dialog zu schaffen“, teilte die staatliche omanische Nachrichtenagentur am Sonntag mit. Omans Außenminister Badr al-Busaidi erklärte im Onlinedienst X, der Golfstaat sei „weiterhin entschlossen, den Dialog zu fördern, der zur Stabilität und zu einer dauerhaften Zusammenarbeit in unserer Region beiträgt“.Das iranische Außenministerium hatte zuvor erklärt, dass bei dem Treffen solle über die Zukunft der Meerenge verhandelt werden. Nach Angaben Teherans wurden der Irak und andere Golfstaaten zu den Beratungen erwartet. Kein Land in der Region bestätigte jedoch offiziell seine Teilnahme, während Bahrain eine Beteiligung an den Gesprächen ausschloss. Huthi: Saudi-Arabien fliegt neue Angriffe auf Ziele im Jemen Saudi-Arabien hat nach Angaben der jemenitischen Huthi-Miliz neue Angriffe auf Ziele im Jemen geflogen. Der den Huthi nahestehende Fernsehsender Almasirah berichtete, es habe am Sonntag zwei Luftangriffe sowie Artilleriebeschuss in drei Bezirken der jemenitischen Provinz Saada gegeben, die an Saudi-Arabien grenzt und eine Hochburg der pro-iranischen Miliz ist.Saudi-Arabien, das im Jemen die gegen die Huthi kämpfenden Regierungstruppen unterstützt, hatte zuvor vor Angriffen der Huthi in zwei südlichen Grenzregionen gewarnt, die bereits vor einigen Tagen attackiert worden waren. Der Zivilschutz hob die Warnungen, die die Stadt Abha und die nahegelegene Region Chamis Muschait betrafen, aber rasch wieder auf.Am Sonntagmorgen hatte die mit Iran verbündete Huthi-Miliz bereits einen Angriff auf einen Armeestützpunkt im Süden Saudi-Arabiens bekanntgegeben. Der Drohnen- und Raketenangriff auf den saudi-arabischenischen Stützpunkt Scharurah habe „Waffendepots sowie Kommando- und Kontrollzentren“ gegolten, erklärte ein Huthi-Sprecher.Israel: Zwei Hamas-Mitglieder bei Luftangriff getötetBei einem israelischen Luftangriff auf ein Auto in der Stadt Gaza sind zwei Palästinenser getötet worden. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, weitere Menschen seien dabei verletzt worden. Auf Bildern vom Ort des Geschehens war ein zerstörtes und ausgebranntes Fahrzeug zu sehen.Die israelische Armee teilte mit, sie habe zwei Mitglieder des militärischen Flügels der islamistischen Terrororganisation Hamas gezielt getötet. Es handele sich um Mitglieder einer technischen Einheit, die an der Herstellung und Entwicklung von Waffen beteiligt gewesen seien. Sie hätten auch Anschläge auf Israelis vorbereitet und daher eine Bedrohung dargestellt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.Treffen im Oman: Iran strebt Abkommen zur Straße von Hormus anMit einem Treffen in Oman soll nach iranischen Angaben eine Lösung im anhaltenden Konflikt um die Straße von Hormus gesucht werden. Irans Präsident Massud Peseschkian zufolge sollen Iran und Oman am Montag in der omanischen Hauptstadt Maskat ein Abkommen über neue Schiffsrouten in der Meerenge unterzeichnen. Auch die arabischen Golf-Anrainerstaaten sind der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge eingeladen, um über Details der Vereinbarung informiert zu werden. Bahrain will das Treffen boykottieren.Die Teilnehmer würden über Details der Vereinbarung informiert und auch Karten zu den neuen Routen erhalten, zitierte die qatarische Nachrichtenseite „Al-Arabi Al-Dschadid" den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi. Das Abkommen soll Peseschkian zufolge auch der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation übergeben werden.Die Lage rund um die Straße von Hormus blieb am Wochenende weiterhin gefährlich. Bei einem Angriff auf ein iranisches Containerschiff wurde nach Angaben aus Teheran ein Mann getötet und vier weitere Besatzungsmitglieder verletzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Die britische Behörde UKMTO berichtete, dass an Bord eines Schiffs ein Feuer ausgebrochen sei. Irak kündigt schrittweise Wiederöffnung dreier Übergänge an der Grenze zu Iran an Einen Tag nach der Schließung von drei Übergängen an der Grenze zu Iran wegen eines Drohnenangriffs auf eine Ölpipeline in Saudi-Arabien haben die irakischen Behörden eine schrittweise Wiederöffnung angekündigt. Die Grenzübergänge Schalamscheh in der Provinz Basra, Al-Schib in der Provinz Missan sowie Al-Mandali in der Provinz Dijala sollten bis Donnerstag nach und nach für Reisende und den Warenverkehr wieder geöffnet werden, erklärten die Behörden am Sonntag. Die Übergänge Schalamscheh und Al-Schib wurden den Angaben zufolge für Reisende bereits wieder geöffnet. Für den Warenverkehr blieben sie jedoch zunächst noch gesperrt.Die irakischen Behörden hatte die drei Grenzübergänge geschlossen, nachdem die Armee nach Angaben aus Sicherheitskreisen Startvorrichtungen für Drohnen in der Nähe der Grenze zu Iran gefunden hatte. Bagdad entließ den Militärkommandeur der Provinz Missan. Zuvor war die wichtige Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien von Drohnen angegriffen worden. Bislang bekannte sich niemand zu dem Angriff. Ein Toter nach Angriff auf iranisches ContainerschiffBei einem Angriff auf ein iranisches Containerschiff in der Straße von Hormus ist nach Angaben aus Teheran ein Mann getötet worden. Vier weitere Besatzungsmitglieder seien bei dem Vorfall am Sonntagmorgen verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Angriff durch ein „unbekanntes Projektil“ erfolgte demnach nahe der Insel Hengam. Bereits in der Nacht hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) über einen Angriff auf ein Schiff in der Meerenge berichtet. Zunächst blieb unklar, ob es sich um denselben Vorfall handelte.Klaus BardenhagenHuthis verstärken Angriffe gegen Saudi-Arabien Nach ihrem Vormarsch im Bürgerkriegsland Jemen haben die pro-iranischen Huthis auch ihre Angriffe auf Saudi-Arabien verstärkt. Die mit Iran verbündete Miliz habe den Armeestützpunkt Scharurah im Süden Saudi-Arabiens mit Drohnen und Raketen angegriffen, erklärte Huthi-Militärsprecher Jahja Saree auf X. Ziele seien „Waffendepots sowie Kommando- und Kontrollzentren“ gewesen. Wann der Angriff genau erfolgte, teilte er zunächst nicht mit. Die jemenitischen Regierungstruppen meldeten derweil Angriffe auf Huthi-Stellungen im Südwesten des Jemen. Rund 1400 Menschen flohen vor den Kämpfen ins benachbarte Dschibuti. Die Huthi-Miliz hatte in den vergangenen Tagen einen groß angelegten Vorstoß unternommen und bei Kämpfen gegen Jemens Regierungstruppen die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer erobert. Nach Angaben der jemenitischen Regierung kontrolliert die Miliz nun die für den Welthandel wichtige Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Klaus BardenhagenAus der Straße von Hormus wird wieder ein Angriff auf ein Schiff gemeldetDie britische Seehandelsorganisation (UKMTO) teilte mit, ihr sei gemeldet worden, ⁠ein Projektil habe ein Schiff in der Meerenge getroffen.Das Ausmaß des Schadens und der Zustand der Besatzung waren demnach zunächst unbekannt. Anders als in den meisten bisherigen Fällen machte die Behörde auch keine Angaben zum genauen Ort des Vorfalls. Damit blieb unklar, ob das Schiff vor der Küste Omans oder näher an der iranischen Küste getroffen wurde.Klaus BardenhagenUSA wollen 100 Schiffe bei Seeblockade iranischer Häfen gestoppt habenDie US-Armee hat nach eigenen Angaben im Zuge ihrer Seeblockade iranischer Häfen in den vergangenen zwei Monaten rund 100 Handelsschiffe gestoppt. „Kein einziges Schiff hat die Blockade ohne die Genehmigung der US-Streitkräfte passiert“, erklärte das zuständige Regionalkommando Centcom am Samstag auf X. Man konzentriere sich „weiter voll und ganz auf diese Mission“.Die USA hatten Iran vor gut sechs Monaten gemeinsam mit Israel angegriffen. Teheran blockiert seitdem faktisch die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus, im Gegenzug verhängten die USA eine Seeblockade iranischer Häfen. Trump macht Iran für Angriff auf saudische Pipeline verantwortlichDer amerikanische Präsident Donald Trump vermutet nach eigenen Angaben Iran hinter dem Drohnenangriff auf eine wichtige Öl-Pipeline in Saudi-Arabien. Wahrscheinlich sei Iran verantwortlich, sagte Trump am Samstag vor Journalisten in ⁠Dublin. Saudi-Arabien zufolge ging der Angriff von irakischem Gebiet aus. Die Führung in Bagdad bestätigte das.An der Grenze zu Iran wurde den Angaben zufolge zudem eine Drohnenabschussvorrichtung gefunden. Im Irak gibt es mehrere von Iran unterstützte Milizen. Wegen des Angriffs wurde der Betrieb der Ost-West-Pipeline zunächst eingestellt. Dies könnte die Ölpreise weiter in die Höhe treiben. ‌Die Leitung ist für Saudi-Arabien eine der wichtigsten Routen für den Öl-Export zur Umgehung der Straße von Hormus, die von Iran seit Monaten weitgehend blockiert wird.Jemenitische Truppen greifen Huthis in Mokha anDie von Saudi-Arabien unterstützen Regierungstruppen im Jemen haben Kämpfer der proiranischen Huthi-Miliz in der strategisch wichtigen Stadt Mokha am Roten Meer angegriffen. Dabei seien Fahrzeuge und Waffen zerstört und Huthi-Kämpfer nahe Mokha getötet worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Saba am Samstag unter Berufung auf einen Armeesprecher. Es seien auch Fahrzeuge und Huthi-Mitglieder auf der Straße nach Dhubab weiter südlich angegriffen worden. Die Huthi hatten am Donnerstag die Hafenstadt Mokha eingenommen. Am Freitag teilte ein Regierungsbeamter mit, die Huthis kontrollierten nach einer einwöchigen Offensive die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer. Die Miliz eroberte laut der jemenitischen Regierung zudem alle Inseln in der Meerenge Bab al-Mandab und brachte die strategisch wichtige Wasserstraße unter ihre Kontrolle. Uli PutzMedien: Israel-Libanon-Gespräche auf Oktober verschobenDie für kommende Woche in Rom geplanten Gespräche zwischen Israel und Libanon sollen auf Oktober verschoben ‌werden. Das berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Vertreter. Als Grund würden Terminüberschneidungen mit jüdischen Feiertagen, einer Konferenz in Paris ‌und den Vorbereitungen für ‌die UN-Vollversammlung genannt, heißt es bei Axios weiter. Einem Beitrag auf der Plattform X zufolge sollen sich die Botschafter ​beider Länder in Washington treffen.Uli PutzIrak schließt Iran-Übergang nach Drohnenangriff auf saudische PipelineDer Irak schließt nach den ‌jüngsten Drohnenangriffen in Saudi-Arabien als Vorsichtsmaßnahme den Grenzübergang Schalamtscheh zu Iran. Das will die Nachrichtenagentur von mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfahren haben. Derzeit laufe ein groß angelegter Einsatz, um die Täter zu fassen. Die Regierung in Riad ​führt den Angriff ⁠auf die wichtige Ost-West-Pipeline des Landes auf aus dem Irak ​gestartete Drohnen zurück. Unterdessen warnte der saudische Zivilschutz ⁠in Chamis Muschait ‌vor einer möglichen Gefahr.Mehr ladenTickarooLive Blog Software