Nach einem schwachen Saisonstart überzeugen Frankfurts Fußballer beim Derby in Mainz. Gleich zwei Spieler empfehlen sich fürs deutsche Nationalteam.

Pfeilschnell: Frankfurts Jonathan Burkardt (l.) enteilt seinem Mainzer Gegenspieler Jae Sung Lee

Eibner/imago

Nirgendwo sonst ist ein Besuch von Jürgen Klopp so alltäglich wie in Mainz. Der selbsternannte Karnevalsverein weckt Heimatgefühle beim Bundestrainer, der hier als Spieler und später als Trainer seine schönste, weil ursprünglichste Zeit im Profifußball erlebte. Ein Besuch der Arena am Mainzer Europakreisel liegt allein wegen seines Domizils in Wiesbaden wegen der räumlichen Nähe auf der Hand.

Nun sah der 59-Jährige am Samstag einen verdienten 3:1-Auswärtssieg von Eintracht Frankfurt beim FSV Mainz 05. Und das von den Fernsehkameras eingefangene strahlende Lächeln des Hoffnungsträgers Klopp passte mehr zur prächtigen Stimmung des zahlreichen Gästeanhangs. Wer hatte das nach dem holprigen Saisonstart der Hessen (3:3 bei Union Berlin, 1:4 gegen den FC Augsburg) erwartet?