PfadnavigationHomePolitikTrump zu Angriff auf Ölpipeline„Die Huthi haben uns angerufen, und sie wollen nicht gegen uns kämpfen“Stand: 14:55 UhrLesedauer: 2 MinutenAnti-Trump-Propaganda in TeheranQuelle: Majid Asgaripour/via REUTERS„Wahrscheinlich stecken sie dahinter“: US-Präsident Donald Trump schiebt Teheran die Schuld für den Angriff auf eine saudische Pipeline zu. Mit der Huthi-Miliz im Jemen will er im Gespräch sein, sogar via Direktverbindung.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDer Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump verantwortlich für den Angriff auf eine Ölpipeline in Saudi-Arabien. Auf die Frage von Reportern, ob er glaube, dass der Iran hinter dem Angriff stecke, sagte der Präsident: „Nun, ich glaube schon. Wahrscheinlich stecken sie dahinter. Wissen Sie, sie sind im Moment sehr angespannt. Aber ich glaube, sie sind es.“Trump äußerte sich in Dublin, wo er mit irischen Spitzenpolitikern zusammentraf, bevor er zu seinem Golfklub an der Atlantikküste des Landes weiterreiste. Die irakische Regierung hatte zuvor bestätigt, dass Angriffe auf eine saudische Ölpipeline von irakischem Gebiet ausgingen.Er erklärte zudem, seine Regierung habe Gespräche mit der Huthi-Miliz im Jemen geführt. Wann die Gespräche stattfanden, sagte er nicht. „Die Huthi haben uns angerufen, und sie wollen nicht gegen uns kämpfen“, sagte Trump. „Sie hätten es viel lieber, wenn wir uns nicht einmischen würden, und sie lassen die meisten Schiffe passieren.“Telefonat mit dem saudischen KronprinzenDie mit Teheran verbündete Huthi-Miliz hatte in den vergangenen Tagen einen großangelegten Vorstoß unternommen und die gesamte jemenitische Küste am Roten Meer erobert. Nach Angaben der jemenitischen Regierung kontrolliert die Miliz nun die für den Welthandel wichtige Meerenge Bab al-Mandab.Die Meerenge hat nach der Blockade der Straße von Hormus im Zuge des Iran-Kriegs insbesondere für den weltgrößten Erdölexporteur Saudi-Arabien an Bedeutung gewonnen.Lesen Sie auchDie Huthis griffen in dieser Woche auch saudiarabische Ölanlagen mit Drohnen und Raketen an. Saudi-Arabien unterstützt Jemens Regierung bei ihrem Kampf gegen die Huthis. Der Golfstaat reagierte seinerseits mit zahlreichen Luftangriffen, wobei nach Angaben der Huthis der Flughafen der Hafenstadt Mocha getroffen wurde. Die Huthis hatten zuvor auch Mocha unter ihre Kontrolle gebracht.Trump erklärte auch, er habe mit dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman gesprochen, den er als „Freund“ bezeichnete.Das US-Nachrichtenportal „Axios“ hatte zuvor berichtet, bin Salman habe Trump am Donnerstag angesichts des schnellen Vormarschs der Huthis in Mocha zweimal angerufen und um militärische Unterstützung gebeten. Die USA hätten die Bitte jedoch abgelehnt. Die US-Regierung werde Saudi-Arabien weiterhin nachrichtendienstliche Informationen liefern, zitierte das Medienportal einen Regierungsvertreter. Ein direktes militärisches Eingreifen werde zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht in Betracht gezogen.AP/AFP/krott
Trump zu Angriff auf Ölpipeline: „Die Huthi haben uns angerufen, und sie wollen nicht gegen uns kämpfen“ - WELT
„Wahrscheinlich stecken sie dahinter“: US-Präsident Donald Trump schiebt Teheran die Schuld für den Angriff auf eine saudische Pipeline zu. Mit der Huthi-Miliz im Jemen will er im Gespräch sein, sogar via Direktverbindung.













