Saudis drängten Trump zu Angriffen auf Huthis Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman hat Präsident Donald Trump einem Medienbericht zufolge ​vergeblich zu Militärschlägen gegen die Huthi-Rebellen im Jemen gedrängt. Der Kronprinz habe Trump am Donnerstag ⁠zweimal angerufen und zu den Angriffen auf die von Iran unterstützte Miliz aufgefordert, berichtete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei amerikanische Regierungsvertreter am Freitag. Trump habe die Bitte jedoch abgelehnt. Die amerikanische Regierung ‌beabsichtige derzeit nicht, direkt militärisch gegen die Huthis vorzugehen und wolle sich auf den Konflikt mit Iran konzentrieren. Eine Stellungnahme der USA und Saudi-Arabiens lag zunächst nicht vor.Die Vereinigten Staaten ‌sind dem Axios-Bericht zufolge zwar ‌besorgt über den wieder eskalierenden Konflikt im Jemen und weiteten ihre Unterstützung für Saudi-Arabien aus. Sie wollten jedoch eine direkte militärische Beteiligung vermeiden. US-Vertreter hätten Saudi-Arabien in den vergangenen Wochen signalisiert, dass Präsident Trump den Fokus ​auf Iran und die Sicherung ⁠der Straße von Hormus richten und die Eröffnung einer weiteren militärischen Front vermeiden wolle.Die Huthi-Rebellen sind im seit Jahren andauernden Bürgerkrieg ​im Jemen, in dem Saudi-Arabien die international anerkannte Regierung unterstützt, wieder auf dem Vormarsch. Sie nahmen die Hafenstadt Mokha ⁠ein und weiteten ‌damit ihren Einfluss auf die Meerenge Bab al-Mandab aus, die als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt gilt. Für Saudi-Arabien ist der Seeweg als alternative Route für den Öl-Export durch das Rote Meer besonders ⁠wichtig, da ⁠die Straße von Hormus wegen des Kriegs zwischen den USA und Iran weitgehend blockiert ist.Die ⁠Huthis hatten sich ​im ⁠März aufseiten Irans in den Krieg eingeschaltet ​und im Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien verhängt. Zudem eskalierten ‌zuletzt auch die Kämpfe zwischen Saudi-Arabien und den Huthis wieder. Saudi-Arabien löste am Donnerstag in der südwestlichen ​Stadt Chamis Muschait wegen Angriffen der Miliz mehrmals ​Luftalarm aus. Fabian DrahmouneWeniger Schiffe passieren die Straße von HormusDer Schiffsverkehr ‌in ‌der für den Öltransport wichtigen Straße von Hormus nimmt ​ab. Am ⁠Donnerstag passierten vorläufigen Schiffsverfolgungsdaten zufolge sieben Schiffe ​die Meerenge, nach elf ⁠am Vortag. Der ‌Zehn-Tage-Durchschnitt liegt bei 15. Die Zahlen schließen ⁠Schiffe aus, ⁠die ihre Transponder zur ⁠Standortermittlung ​abgeschaltet haben, ⁠um nicht ​entdeckt zu werden.Fabian DrahmouneBehörde: Zwei Schiffe vor Oman beschossenIn der Straße von Hormus sind abermals zwei Schiffe angegriffen worden. Der Kapitän eines anderen Schiffes habe beobachtet, wie „vier unbekannte Geschosse“ die beiden Schiffe getroffen hätten, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Der Vorfall habe sich rund sieben Kilometer westlich des omanischen Ortes Khasab ereignet. Auf einem der Schiffe sei ein Brand ausgebrochen, während der Zustand des zweiten Schiffes unklar sei. Auch wer dafür verantwortlich war, ist ungewiss.Ian LieschUN-Gesandter warnt vor Gefahr für Schifffahrt durch Huthi-VormarschDer ​UN-Sondergesandte für den Jemen, Hans Grundberg, warnt den UN-Sicherheitsrat vor einer „neuen und gefährlicheren Phase“ im Jemen-Krieg. Die Einnahme der jemenitischen Hafenstadt Mokha durch die Huthi-Rebellen verschaffe ihnen ⁠eine direkte Präsenz an den Zugängen zur Meerenge Bab al-Mandab. Dies wecke ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Freiheit der Schifffahrt auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt.Lesen Sie hier mehr zu dem Vormarsch der Huthi: Ian LieschUSA verhängen neue Sanktionen gegen Unterstützer IransDie USA haben am Donnerstag neue Sanktionen gegen Firmen ​und Einzelpersonen verhängt, die nach Angaben der Regierung in Washington die libanesische ⁠Hizbullah und andere von Iran unterstützte Gruppen im Nahen Osten fördern. Mit den Strafmaßnahmen solle Iran wirtschaftlich weiter isoliert werden, teilte das US-Finanzministerium mit. Die ‌Maßnahmen der Finanzaufsicht OFAC richten sich demnach gegen Unternehmen und Personen in Irak, in Libanon und in der Türkei. Diese sollen die irakisch-schiitische Miliz Kataib ‌Hizbullah, die unter ‌dem Kommando der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) stehe, und die libanesische Schiiten-Partei Hizbullah finanzieren.Die Sanktionen sind Teil eines am 24. August angekündigten Vorstoßes. „,Operation Economic Outcast' richtet sich gegen diejenigen, die weiterhin ​zum strauchelnden iranischen Regime halten“, sagte US-Finanzminister ⁠Scott Bessent. „Ob sie Terror finanzieren, Geld waschen oder dem Iran helfen, Sanktionen zu umgehen – wir werden sie ​finden, sie vom US-Finanzsystem ausschließen und die Netzwerke zerschlagen, die das Regime über Wasser halten.“Das ⁠Finanzministerium kündigte zudem ‌an, die meisten Lizenzanträge mit Iran-Bezug abzulehnen. Diese Politik werde beibehalten, bis Iran sein Verhalten ändere. Als Beispiele nannte die Behörde die Blockade der Straße ⁠von Hormus, Angriffe auf ⁠US-Personal und Partner in der Golfregion sowie das Streben nach nuklearen und konventionellen ⁠Waffen. Zudem ​gab ⁠das Ministerium einen Vergleich mit einem US-Bürger ​bekannt, der wegen mutmaßlicher Sanktionsverstöße 1,43 Millionen Dollar zahlt. ‌Es veröffentlichte auch einen Aufruf an Hinweisgeber, Sanktionsumgehungen oder Geldwäsche durch Iran ​zu melden.US-Streitkräfte sollen 30 Patriot-Raketen während iranischem Angriff abgefeuert habenUm sich gegen einen iranischen Angriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien zu verteidigen, sollen US-Streitkräfte mehr als 30 Patriot-Raketen abgefeuert haben, wie CBS News berichtet. Der Sender beruft sich auf anonyme Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sein sollen. Demnach wurde in der Nacht auf Mittwoch der Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti von Irans Streitkräften unter Beschuss genommen, wobei etwa acht amerikanische Kampfflugzeuge leichte Schäden erlitten und eines seinen Flügel verloren haben soll. Todesopfer meldeten die USA zunächst nicht. Über die vergangenen Monate des Irankriegs sind die US-Raketenbestände deutlich zurückgegangen. Eine kürzlich veröffentlichte Analyse der US-amerikanischen Denkfabrik Center for Strategic and International Studies (CSIS) geht davon aus, dass von rund 2300 Patriot-Raketen vor dem Krieg Ende Juli nur noch gut ein Drittel übrig waren – also circa 800. Der Angriff auf den US-Stützpunkt folgte auf die Erklärung der USA am Dienstag, fünf iranische Tanker angegriffen zu haben – wiederum als Vergeltung dafür, dass Iran ein Kriegsschiff der US-Marine ins Visier genommen hatte. Uli PutzTrump droht Iran mit Angriff auf Anlage Pickaxe MountainUS-Präsident Donald Trump warnt ⁠Iran vor Aktivitäten am Pickaxe Mountain und droht mit einem Angriff. „Wir stellen fest, dass es am Pickaxe ein wenig Aktivität gibt. Ich würde Iran raten, keine Dummheiten zu ‌machen, denn wir werden sehr hart zuschlagen müssen“, sagt Trump auf dem Parteitag der Republikaner. Die befestigte Anlage liegt in der Nähe der schwer beschädigten Urananreicherungsanlage Natanz und beherbergt ‌zwei tief unter der Erde ‌liegende Tunnelkomplexe. Trump droht bereits seit mindestens Mitte Juli mit Angriffen auf den Pickaxe Mountain.Uli PutzUS-Kampfflugzeuge laut Medien bei Angriff in Jordanien beschädigtBei nächtlichen Angriffen auf den Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien sind einem Medienbericht zufolge mehrere US-Militärflugzeuge beschädigt worden. Das berichtet ‌die CBS-Reporterin Jennifer Jacobs auf der Plattform X. Eine Maschine vom Typ A-10 Thunderbolt sei getroffen worden. Des Weiteren seien ‌etwa acht F-15-Kampfjets leicht ‌beschädigt worden. Wie die Reporterin weiter berichtet, sollen die Jets aber bereits wieder im Einsatz sein.Uli PutzNach Verlust von US-Unterwasserdrohne: Experten rechnen mit Nachbau durch IranIran könnte die in seinen ‌Besitz gelangte US-Unterwasserdrohne Experten zufolge nachbauen. Die US-Marine spricht von einem älteren Modell, das nach ‌einer Fehlfunktion manövrierunfähig ‌im Wasser getrieben habe. Analysten gehen allerdings davon aus, dass iranische Ingenieure die mechanischen Systeme der ​Drohne vom Typ ⁠Dive-LD des Herstellers Anduril analysieren und kopieren werden. Das US-Verteidigungsministerium und das ​Unternehmen Anduril haben dazu zunächst nicht Stellung genommen.Uli PutzBericht: Iran-Konflikt könnte bis Ende von Trumps Amtszeit dauernFührende Berater ‌im ‌Weißen Haus haben US-Präsident Donald Trump einem Zeitungsbericht zufolge ​offenbar intern davor ⁠gewarnt, dass der Konflikt mit ​Iran bis zum Ende ⁠seiner Amtszeit andauern ‌könnte. Zu den Beratern zählen auch Vizepräsident ⁠JD Vance ⁠und Außenminister Marco ⁠Rubio, berichtet ​das „Wall Street ⁠Journal“ unter ​Berufung auf US-Regierungskreise.Uli PutzBerichte über Explosionen im Süden IransIm Süden Irans ist es örtlichen Medienberichten zufolge im Bereich der Straße von Hormus zu Explosionen gekommen. Betroffen seien die Insel Gheschm in der Meerenge sowie die Städte Sirik und Minab, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf amtliche Quellen. Die Explosionen hätten sich auf dem Meer ereignet, hieß es weiter. Die Ursache der Explosionen sowie die genaueren Umstände blieben zunächst unklar.Preis für Rohöl steigt wieder über 100 DollarDer Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist am Mittwoch wieder über 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Hintergrund sind weitere, gegenseitige Angriffe von den USA und Iran rund um den wichtigen Öl-Transportweg durch die Straße von Hormus. Steigt der Rohölpreis, wird tendenziell das Tanken und das Heizen mit Öl und Gas teurer. Ein hoher Ölpreis beeinflusst auch die Preisentwicklung insgesamt, weil der Rohstoff ein wichtiger Kostenfaktor für die gesamte Wirtschaft ist. Der Kampf zwischen den USA und dem Iran um die Kontrolle in der Straße von Hormus war in der Nacht aufs Neue eskaliert. Das US-Militär zerstörte nach eigenen Angaben als Vergeltung für Teherans Angriffe auf ein US-Kriegsschiff fünf iranische Rohöltanker und versenkte einen davon. Irans Revolutionsgarden reagierten nach eigenen Angaben umgehend mit „schweren Raketenangriffen“ auf das mit den USA verbündete Königreich Jordanien. Laut der staatlichen jordanischen Nachrichtenagentur Petra fing die Armee 20 ballistische Raketen ab. Zudem griffen die Revolutionsgarden nach eigenen Angaben erneut mehrere Schiffe in der Region der Straße von Hormus an.Zuletzt war der Brent-Preis Mitte Juli kurzzeitig über 100 Dollar gestiegen. Noch liegt er aber ein gutes Stück unter dem Jahreshoch von rund 126 Dollar, das Ende April erreicht wurde. Damals hatte der Beginn des Irankrieges durch die USA und Israel den Preis stark nach oben getrieben.Uli PutzIran: Revolutionsgarde greift zehn Schiffe im Golf anDie iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben zwei US-Schiffe ⁠und acht Öltanker im Persischen Golf angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf einen US-Angriff auf fünf iranische Tanker, berichten staatliche Medien unter Berufung auf eine Erklärung der Garden. Die zehn Schiffe hätten versucht, ein „verbotenes ‌und unsicheres“ Gebiet in der Straße von Hormus zu durchqueren.Mehr ladenTickarooLive Blog Software