Im Jemen hat die Huthi-Miliz die wichtige Hafenstadt Mokka eingenommen – und blockiert zudem die für den internationalen Schiffsverkehr wichtige Meerenge Bab al-Mandab.
Kleiner Waffenplausch unter Huthis in Sanaa, Jemen
str/ap
Mit dem Landeanflug eines iranischen Airliners endete Mitte Juli nach vier Jahren die relative Waffenruhe im Jemen. Am 13. Juli näherte sich das Flugzeug der iranischen Mahan Air der Landebahn in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa. An Board: eine Delegation der jemenitischen Huthi-Miliz, die von der Beerdigung Ali Chameneis heimkehrte, des Obersten Führers Irans. Und es waren Medienberichten zufolge auch Kommandeure der iranischen Revolutionsgarden an Bord, iranische Militärberater sowie Equipment für Drohnen und Raketen.
Der Jemen ist seit über zehn Jahren geteilt, in den Westen unter Huthi-Kontrolle und den Osten unter der Regierung und ihr nahen Fraktionen. Die Regierung reagierte prompt auf das iranische Flugzeug. Sie bombardierte die Landebahn, der Airliner wich auf einen Flughafen in der Küstenstadt Hodeidah aus. Die Huthi-Miliz beschuldigte daraufhin Saudi-Arabien und verkündete eine Blockade von Schiffen mit Bezug zum nördlichen Nachbarland. Die müssen nämlich die Meerenge Bab al-Mandab vor der jemenitischen Küste durchfahren, um die Häfen an der Rotmeerküste Saudi-Arabiens zu erreichen.













