Die Huthi-Miliz will den Schiffsverkehr durch Bab al-Mandab vor Jemens Küste einschränken. Der Konflikt mit Jemens Regierung spitzt sich zu.
Saudi-Arabiens Öl gegen „unserer Raketen und Drohnen“: Bei einer Huthi-Versammlung am 17. Juli wird dem Nachbarstaat gedroht
Osamah Abdulrahman/ap
Am späten Montag verkündete der militärische Sprecher der Huthis, Yahya Saree: Mit Saudi-Arabien in Verbindung stehenden Schiffen sei die Passage durch die Meerenge von Bab al-Mandab nun verboten. Das sei eine „Blockade als Antwort auf die Blockade“ – eine Reaktion auf die umfassende saudische Blockade jemenitischer Häfen und Flughäfen. Einen Mechanismus zur Durchsetzung der eigenen Blockade nannte Saree nicht. Die Huthis sind eine von Iran unterstützte Miliz im Jemen, die seit Jahren im Konflikt mit der international anerkannten Regierung Jemens, sowie der Golfstaaten Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten stehen.
Die Huthis sandten außerdem eine Mitteilung an Reedereien, in der das Be- und Entladen von Fracht in oder aus saudischen Häfen untersagt wurde. Und warnte, dass gegen dieses Verbot verstoßende Schiffe ins Visier genommen würden. Esmail Ghaani, Kommandeur der Quds-Truppen der iranischen Revolutionsgarden, hatte bereits vor etwa einem Monat erklärt, Bab al-Mandab werde geschlossen, sollten die US-Angriffe auf Iran nicht aufhören.











