Ein Flugzeug landet im jemenitischen Sanaa und bricht kurz darauf mit Huthi-Rebellen an Bord nach Teheran auf. Die Huthis und Iran machen mobil.
Geben sich kämpferisch: Die Huthis, hier bei einer Versammlung in Sanaa am 18. April
Osamah Abdulrahman/ap
Während die USA und Iran um ihr Waffenstillstandsabkommen ringen, machen in Jemen die Huthis mobil gegen saudische Infrastruktur. Am vergangenen Freitag landete ein iranisches Flugzeug auf dem Flughafen von Sanaa. Drei Stunden später startete es wieder: An Bord hatte es eine offizielle Delegation der Huthis. Die Maschine landete kurze Zeit später in Teheran, um an der Beisetzung des getöteten obersten Führers Irans, Ali Chamenei, teilzunehmen.
Es war der erste Direktflug aus Iran, der seit 2015 in Sanaa landete. Denn seitdem blockiert Saudi-Arabien die jemenitischen Flug- und Seehäfen, um die schiitischen Huthi-Rebellen militärisch von Nachschub abzuschneiden. Die Huthis erklärten, der Flug habe die saudische Blockade durchbrochen. Kampfflugzeuge einer von Saudi-Arabien angeführten Koalition hatten während der Landung des Flugzeuges in Sanaa über dem Flughafen gekreist, zogen sich dann aber zurück.







