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Ölpreis aktuell: Sorge vor Engpässen – Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit Mai Die Sorge vor Lieferengpässen wachsen. Die Ölpreise ziehen am Freitag weiter an und springen über die 100‑Dollar-Marke.

Lesen Sie hier aktuelle News und die neuesten Nachrichten von heute zum aktuellen Ölpreis. Foto: Eli Hartman/Odessa American/AP/dpa11. September 2026 – Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit MaiDie Ölpreise sind angesichts neuer gegenseitiger Angriffe am Persischen Golf weiter gestiegen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Angriffe auf wichtige Schifffahrtsrouten im Nahen Osten haben Sorgen vor Lieferengpässen ausgelöst und den Ölpreis am Freitag weiter steigen lassen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um ein Prozent auf 108,68 Dollar. Der Preis für US-Leichtöl WTI stieg ebenfalls um ein Prozent auf 103,45 Dollar. Beide Sorten steuerten auf einen Wochengewinn von fast 13 Prozent zu und lagen damit erstmals seit Mitte Mai wieder über 100 Dollar je Barrel.Börsentag Warum beim Ölpreis keine Entspannung in Sicht ist von Julia LeonhardtHintergrund sind zunehmende Angriffe entlang wichtiger Schifffahrtsrouten. Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen übernahmen am Donnerstag die Kontrolle über den jemenitischen Hafen Mocha. Das stellt eine weitere Bedrohung für den Verkehr im Roten Meer dar. Zudem nahmen die Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus zu. US-Präsident Donald Trump warnte, die USA könnten die iranische Berganlage „Pickaxe“ angreifen, die in der Nähe der schwer beschädigten Urananreicherungsanlage Natans liegt. Der Krieg werde nach den Zwischenwahlen im November enden, sagte er.Die Spannungen wirken sich bereits auf die Verbraucherpreise in den USA aus. Dort überstieg der landesweite Durchschnittspreis für Diesel laut dem Preisbeobachter GasBuddy am Donnerstag erstmals sechs Dollar pro Gallone. Der Analyst Tony Sycamore vom Broker IG hält einen erneuten Anstieg des WTI-Preises auf den Höchststand von 119,48 Dollar von Anfang März für immer wahrscheinlicher. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) senkte unterdessen ihre Prognose für das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage im Jahr 2026. Zudem fiel die Ölförderung der OPEC einer Reuters-Umfrage zufolge im August.9. September 2026 – Ölpreise steigen nach neuen Angriffen am Persischen GolfDie Ölpreise sind am Mittwoch erneut gestiegen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Grund dafür sind neue gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran am Persischen Golf. Ein Barrel Rohöl der Nordsee-Referenzsorte Brent kostete erstmals seit dem 24. Juli wieder mehr als 100 US-Dollar. Der Preis für Brent zur Auslieferung im November stieg am Mittag auf 100,71 Dollar. Brent verteuerte sich in diesem Jahr bereits um 64 Prozent. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg ebenfalls um 64 Prozent. Raffinierte Produkte wie Diesel verteuerten sich noch stärker, da sich der Konflikt im Nahen Osten bis ins Rote Meer nahe Saudi-Arabien ausgeweitet hat.Hinzu kommt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Die europäischen Erdgaspreise stiegen nach den jüngsten US-Angriffen den vierten Handelstag in Folge. Steigt der Rohölpreis, werden Tanken sowie das Heizen mit Öl und Gas tendenziell teurer. Ein hoher Ölpreis beeinflusst auch die allgemeine Preisentwicklung, weil der Rohstoff ein wichtiger Kostenfaktor für die gesamte Wirtschaft ist.Der Kampf zwischen den USA und dem Iran um die Kontrolle der Straße von Hormus hat sich zuletzt weiter verschärft. Das US-Militär zerstörte nach eigenen Angaben als Vergeltung für Teherans Angriffe auf ein US-Kriegsschiff fünf iranische Rohöltanker und versenkte einen davon. Irans Revolutionsgarden reagierten nach eigenen Angaben umgehend mit „schweren Raketenangriffen“ auf das mit den USA verbündete Königreich Jordanien. Nach Angaben der staatlichen jordanischen Nachrichtenagentur Petra fing die Armee 20 ballistische Raketen ab.US-Außenminister Marco Rubio warnte Teheran vor weiteren Attacken: „Der Iran versucht weiterhin, Schiffe der US-Marine anzugreifen, und jedes Mal, wenn sie dies tun oder versuchen zu tun, werden sie Tanker verlieren“, sagte Rubio während eines Besuchs in Kolumbien. Erst am Samstag hatte das US-Militär mitgeteilt, drei iranische Öltanker angegriffen zu haben.3. September 2026 – Ölpreise fallen nach Preisanstieg der VortageDie Ölpreise haben am Donnerstag einen Teil der Preissprünge aus der ersten Wochenhälfte abgegeben. Ein Barrel Rohöl der Nordsee-Referenzsorte Brent zur Lieferung im November kostete zeitweise 94,02 US-Dollar und damit rund 1,5 Prozent weniger als am Vortag. Der Anstieg der vergangenen Handelstage wurde damit zunächst gestoppt, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.Seit Montag hat sich Brent-Rohöl um mehr als fünf Prozent verteuert, nachdem der Iran-Krieg mit gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran erneut aufgeflammt war. Am Mittwoch war der Preis zeitweise auf bis zu 97 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit einem Monat.Marktteilnehmer verwiesen auf Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Er hatte erklärt, dass die erneuten Angriffe auf den Iran nur von kurzer Dauer sein würden. Der Iran-Krieg bleibt das bestimmende Thema am Ölmarkt. Am frühen Morgen wurde der Golfstaat Kuwait erneut Ziel iranischer Angriffe. Die Luftabwehr wehre „feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab“, teilte das Militär des mit den USA verbündeten Landes auf der Plattform X mit. „Die jüngste Eskalation dürfte den Markt stützen“, sagte Dennis Kissler vom Finanzdienstleister BOK Financial Securities. Zugleich wies er darauf hin, dass sowohl die USA als auch der Iran nach Wegen zur Deeskalation suchten. „Weitere Friedensgespräche könnten die Preise schnell wieder sinken lassen.“1. September 2026 – Ölpreise steigen auch am DienstagDie Ölpreise sind am Dienstag weiter gestiegen. Nach dem zeitweise deutlichen Anstieg zu Beginn der Woche legten die Notierungen im frühen Handel weiter zu. Ein Barrel Rohöl der Nordsee-Referenzsorte Brent zur Lieferung im November kostete zuletzt 92,03 US-Dollar und damit rund 1,5 Prozent mehr als am Vortag. Am Montag waren die Ölpreise zeitweise um zweieinhalb Prozent auf 91,52 Dollar gestiegen, nachdem der Iran-Krieg nach gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran erneut eskaliert war, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte in der Nacht zuletzt gemeldet, dass in der Straße von Hormus erneut ein Öltanker angegriffen worden sei. Demnach wurde das Schiff während der Ausfahrt aus der Meerenge von Geschossen getroffen. Wer den Angriff verübt hatte, blieb unklar. Am Markt herrsche derzeit Ungewissheit über den weiteren Verlauf des Iran-Kriegs, sagte Rohstoffstratege Bart Melek von der kanadischen Investmentbank TD Securities. Er rechnet eher mit weiter steigenden Rohölpreisen, da es „keine Anzeichen dafür gibt, dass der normale Transit durch die Straße von Hormus in naher Zukunft wieder aufgenommen wird“.Zunehmend wird damit gerechnet, dass die Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran noch Monate andauern könnten. Hinzu kommt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine mit immer neuen Angriffen auf die russische Ölindustrie, die das Angebot derzeit insbesondere bei Diesel verknappen.24. August 2026 – Ölpreise geben zum Wochenstart nachDie Ölpreise sind zum Wochenstart wieder leicht gefallen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent mit Lieferung im Oktober wurde zuletzt bei 91,19 US-Dollar gehandelt und damit mehr als 2,5 Prozent niedriger als am Freitag.Am Markt zeigte sich eine Gegenbewegung, nachdem die Ölpreise in der vergangenen Woche kräftig gestiegen waren. Zuletzt hatten die USA erklärt, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran und auf dessen Handelspartner erhöhen zu wollen, um ein Ende des Kriegs mit dem Iran erreichen zu können. In einem Gastbeitrag für die „Financial Times“ hat US-Finanzminister Scott Bessent nochmals eine Warnung an die Unterstützer des Iran gerichtet. „Sie wären gut beraten, die Konsequenzen dieser Unterstützung zu bedenken“, wird Bessent zitiert.Allerdings ist am Markt unklar, wie genau die USA den wirtschaftlichen Druck auf Teheran wirksam erhöhen könnten, ohne Gegenmaßnahmen von China als Hauptabnehmer des iranischen Öls zu provozieren. Die weitere geopolitische Entwicklung im Nahen Osten ist das bestimmende Thema am Ölmarkt. Die Aussicht, dass der Transportweg für Öllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die Straße von Hormus weiter blockiert bleibt, hatte die Ölpreise in der vergangenen Woche deutlich steigen lassen. Seit Beginn des Jahres hat sich der Rohstoff mehr als 50 Prozent verteuert.19. August 2026 – Ölpreise legen den vierten Handelstag in Folge zuDie Ölpreise haben sich am Mittwoch erneut verteuert, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Der Preis für die Referenzsorte Brent mit Lieferung im Oktober stieg am Morgen weiter über die Marke von 91 US-Dollar. Ein Barrel wurde laut dem Analysehaus TradingView zuletzt bei 91,48 Dollar gehandelt und damit rund ein halbes Prozent höher als am Vortag. Der Ölpreis legte damit den vierten Handelstag in Folge zu.Seit Beginn der Woche hat sich Brent um mehr als zwei Dollar je Barrel verteuert. Am Markt wächst die Sorge, dass eine Normalisierung der Öllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf vorerst nicht zu erwarten ist. Der Iran fordert für die Öffnung der Straße von Hormus die Umsetzung eines Mitte Juni mit den USA unterzeichneten Rahmenabkommens. Zuletzt dementierte der Iran Angaben über einen Raketenangriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Aussagen seien „völlig unbegründet“, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der VAE waren zwei aus dem Iran in Richtung des Landes abgefeuerte ballistische Raketen abgefangen worden. Daraufhin kündigte das emiratische Außenministerium an, alle Handelsbeziehungen und Finanztransaktionen mit dem Iran bis auf Weiteres auszusetzen.Unterdessen gibt es in den USA weitere Hinweise auf einen Rückgang der Ölreserven. Der Interessenverband American Petroleum Institute (API) hatte in der vergangenen Woche einen Rückgang der Rohöllagerbestände um 0,3 Millionen Barrel verzeichnet. Am Nachmittag werden die offiziellen Daten der US-Regierung zur Entwicklung der Ölreserven erwartet. 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