Der 11. September 2001 ist heute ein Vierteljahrhundert her. Der Tag, an dem fast 3000 Menschen starben, als Terroristen von al-Qaida vier Flugzeuge entführten, zwei flogen in die Türme des World Trade Centers. Der Tag, der die Welt in ein Davor und ein Danach teilt.Davor, erzählt die Extremismusexpertin Farah Pandith, die unter anderem für George W. Bush gearbeitet hat, seien die Menschen in den USA stolz darauf gewesen, „dass eine Synagoge, eine Moschee und eine Kirche nebeneinander existieren konnten“. Danach hätten Leute sie gefragt, ob sie „praktizierende Muslimin“ sei. Das Gespräch möchte ich Ihnen sehr empfehlen.Mein Kollege Reymer Klüver hat über die Folgen dieses furchtbaren Terroranschlags geschrieben, die bis heute andauern. Zunächst habe es einen Gemeinsinn gegeben, er entstand in den Tagen nach 9/11. Doch er hielt nicht an. Was blieb, war die Angst. Die Attacken haben aus „einer Nation der Furchtlosen ein Land der Furchtsamen gemacht“, schreibt er und zieht eine Linie von der Reaktion damals zu Donald Trumps Politik von heute.Viele Menschen erinnern sich bis heute, wo sie an 9/11 waren. SZ-Redakteurinnen und Redakteure haben meiner Kollegin Corinna Koch erzählt, wie sie den Tag erlebt haben. SZ-Autor Andrian Kreye war damals New-York-Korrespondent, saß aber zum Zeitpunkt der Anschläge in einem Zahnarztsessel in München. Er habe diese Geschichte, eine der größten seines Lebens, gleich zwei Mal verpasst, sagte er Corinna. Wie er zu dem Schluss kommt, sehen Sie hier.Vor Ort war Jörg Häntzschel, der am Abend zuvor die Türme aus seiner Wohnung fotografieren wollte. Als der erste Turm einstürzte, war er nur zwei Blocks entfernt. Seine Erinnerungen an diesen Tag hat er aufgeschrieben.Zum Schluss möchte ich Ihnen noch unseren neuen Newsletter SZ Geschichte empfehlen. Dieser wird heute das erste Mal verschickt, natürlich geht es auch dort um 9/11. Im Newsletter ordnen SZ-Autorinnen und -Autoren künftig alle 14 Tage die Vergangenheit ein und erzählen Geschichten von der Antike bis zur Zeitgeschichte. Hier können Sie sich anmelden.Was heute wichtig ist„Ich glaube, wir werden entführt“: So verlief der 11. September 2001. Eine Flugbegleiterin meldet eine Messerstecherei an Bord, wenig später krachen zwei Flugzeuge ins World Trade Center. Eine Chronik des Tages, der die Welt veränderte. Heute gedenken die USA der Opfer. In New York sollen Angehörige Namen der Opfer vorlesen. Zum ArtikelLuftfahrt: Wie der 11. September das Fliegen verändert hatGastbeitrag von Timothy Snyder: Haben die Terroristen gewonnen?Putins Gaskrise kostete mindestens 50 Milliarden Euro. Nach Russlands Angriff auf die Ukraine stützte der Bund die Versorgung mit Strom und Gas. Erstmals legt der Staat offen, wie viel Geld er dafür ausgab: 50,4 Milliarden Euro, um Bürger zu entlasten und Märkte zu stabilisieren. Manche Politiker sagen, es sei noch viel mehr. Zum ArtikelNewsblog zum Ukraine-Krieg: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Dnipro und KiewAnthropic: Russische Spione und chinesische Konzerne missbrauchen unser KI-Modell. In mehreren Fällen hat das KI-Unternehmen Anthropic die missbräuchliche Nutzung des KI-Modells Claude unterbunden. Unter anderem zählen dazu eine Cyberspionage-Kampagne und Versuche chinesischer Firmen, die Fähigkeiten von Claude zu kopieren. Manche Akteure hätten versucht, mit Claude konventionelle Waffen wie bewaffnete Drohnen und Raketen zu entwickeln. Zum ArtikelGefahr durch Künstliche Intelligenz: Ein Anthropic-Mitarbeiter kündigt aus Angst um die Auslöschung der MenschheitUSA vor den Midterms: Immer mehr Latinos wenden sich von Trump ab. Für US-Präsident Donald Trump kommt es bei den Midterms auf die Wählergruppe der Latinos besonders an. 2024 haben sie zu seinem Sieg beigetragen, doch Trump hat sie mit seiner brutalen Einwanderungspolitik abgeschreckt. Die Republikaner tun kaum etwas dafür, sie zurückzugewinnen. Das zeigt ihr Parteitag. Zum ArtikelUSA-Newsblog: US-Vize Vance erinnert an erschossenen Aktivisten KirkVorwurf geplanter „ethnischer Säuberungen“: AfD-Fraktion zeigt Kanzler Merz an. Nach ihrem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt sagte Kanzler Merz, die Remigrationspläne der AfD seien „nichts anderes als ein Synonym für ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe“. Die Bundestagsfraktion spricht nun von „verleumderischer Beleidigung“. Zum Newsblog zur BundespolitikLandtagswahl in Sachsen-Anhalt: Siegmunds schwierige Suche nach einem Partner für die AfDSZ-Podcast „Weidelland“: Die AfD und der mysteriöse Unterstützer aus der SchweizBasketball-WM: Deutschland schlägt sensationell Belgien. Die deutschen Basketballerinnen erreichen gegen die favorisierten Belgierinnen das WM-Halbfinale. Das DBB-Team gewinnt nach einer der besten Leistungen einer deutschen Mannschaft der vergangenen Jahre 93:74. Zum ArtikelWeitere wichtige ThemenStärke 3,3 oder 3,4: Leichtes Erdbeben in der Region MannheimFamilienministerin Prien stellt Haushalt vor: Eine Milliarde Euro weniger – und viele wütende ElternChampions League: Musiala und Olise führen die Bayern zu einem 5:0 gegen Bodö/GlimtDie Fachbriefings von SZ Dossier – mit SZ Pro-AboDossier Digitalwende: Im Bundestag wächst der Ruf nach strengeren KI-Regeln. Nach neuen Warnungen aus der KI-Forschung fordern Digitalpolitiker schärfere Sicherheitsvorgaben für besonders leistungsfähige Modelle. SPD und Grüne zeigen sich offen dafür, die Entwicklung besonders riskanter Systeme unter bestimmten Bedingungen zu bremsen. Auch wichtig: Beim Kinder- und Jugendschutz im Netz wird es jetzt ernst. Zum BriefingDossier Geoökonomie: Wie Europa von Kanadas Diversifizierung profitieren könnte. Kanadas Premier Carney lässt es drauf ankommen. Er antwortet auf Trumps Zollangriff mit eigenen Abgaben in ähnlicher Höhe. Dabei gilt: Je weniger Kanada mit den USA handelt, desto dringender braucht es andere Handelspartner. Hier kommt die EU ins Spiel, trotz einiger Risiken. Zum Briefing
News am Morgen - Nachrichten vom 11. September 2026
Am 11. September 2001 starben fast 3000 Menschen bei Terroranschlägen in den USA. In den USA finden Gedenkfeiern statt.











