Nach dem AfD-Rekordergebnis in Sachsen-Anhalt: Aus Protest wird Machtanspruch – steht die AfD jetzt am Scheideweg?
Die AfD gewinnt die Wahl in Sachsen-Anhalt so deutlich wie nie. Aus Protest wird Machtanspruch. Wie das die Partei verändern könnte, in »Was jetzt? – Die Woche«.
Ihr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production.s3.eu-central-1.amazonaws.com/articles/8959d20f-fdee-477c-a76f-dd01bb7f44d2/full_e3eb3d36a6654aaff479af699f60cf4d77b495c898e88d6c4654e9f3236c58b1718904ece91584bbb0601252bf9f2490.mp3
43,8 Prozent – so stark war die AfD noch nie. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat sie ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppelt und ist mit großem Abstand stärkste Kraft. Drei Sitze fehlen ihr zur absoluten Mehrheit.
Lange hieß es, wer die AfD wähle, wähle vor allem aus Protest. Doch in Sachsen-Anhalt trauen laut einer Befragung der Konrad-Adenauer-Stiftung inzwischen 35 Prozent der Menschen der AfD am ehesten zu, die wichtigsten Probleme des Landes zu lösen – bei der letzten Wahl waren es nur 9 Prozent. Aus Ablehnung der anderen Parteien ist für viele echtes Zutrauen geworden.















