Quelle: dpa Sachsen
10. September 2026, 17:24 Uhr
Im Serumwerk von GSK in Dresden wackeln rund 650 Jobs.
© Robert Michael/dpa
Nach 115 Jahren steht die Impfstoffproduktion in Dresden vor dem Aus. Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) will seinen Standort in Dresden mit knapp 650 Mitarbeitern bis zum Sommer 2028 schließen. Die Produktion von Grippeimpfstoffen soll künftig im kanadischen Standort Ste-Foy gebündelt werden, wie ein Unternehmenssprecher mitteilte. Grund sei die weltweit rückläufige Nachfrage sowie bestehende Überkapazitäten. Der Unternehmer Karl August Lingner, der mit dem Mundwasser Odol reich wurde, hatte das Sächsische Serumwerk 1911 gegründet. Es ist der Ursprung des heutigen GSK-Werks.










