PfadnavigationHomePolitikDeutschlandMecklenburg-VorpommernAfD nur noch drei Punkte vor SPD – CDU rutscht auf schlechtesten jemals gemessenen Wert abStand: 13:27 UhrLesedauer: 2 MinutenManuela Schwesig (SPD)Quelle: Jens Büttner/dpaDie Sozialdemokraten von Manuela Schwesig gewinnen in einer Umfrage hinzu, die AfD stagniert. Grüne und BSW müssen um den Einzug in den Schweriner Landtag bangen.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenIn Mecklenburg-Vorpommern verringert die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig einer Insa-Umfrage zufolge weiter den Abstand zur AfD – und drückt dabei die CDU weit unter die Zehn-Prozent-Marke.Der repräsentativen Befragung (für den Neubrandenburger „Nordkurier“) zufolge käme die SPD auf 33 Prozent der Stimmen, wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl. Das sind vier Prozentpunkte mehr als in der vor vier Wochen veröffentlichten Insa-Umfrage für die Zeitung. Die AfD bliebe unverändert bei 36 Prozent.Die CDU verliert im Vergleich zur vorherigen Umfrage drei Prozentpunkte und käme nur noch auf 7 Prozent. Es ist der schlechteste Wert für die Partei, den Demoskopen für die CDU in dem Bundesland je gemessen haben. Ein solches Wahlergebnis wäre für die CDU auch das bundesweit schlechteste seit Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg.Die Linke verharrt demzufolge bei 11 Prozent. Die Grünen müssten mit unverändert 5 Prozent um den Einzug in den Landtag bangen. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bleibt ebenfalls bei vier Prozent und wäre bei einem solchen Ergebnis nicht im Parlament vertreten.Die Umfragewerte im Überblick: AfD: 36 Prozent (±0 Punkte)SPD: 33 Prozent (+4 Punkte)Linke: 11 Prozent (±0 Punkte)CDU: 7 Prozent (−3 Punkte)Grüne: 5 Prozent (±0 Punkte)BSW: 4 Prozent (±0 Punkte)Eine rot-rot-grüne Koalition wäre möglich, wenn...Der neue Landtag in Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt. Schwesig regiert bisher zusammen mit den Linken. Der Umfrage zufolge würde es für eine Neuauflage der Koalition nicht reichen. Bei einem Einzug der Grünen in den Landtag könnte Schwesig aber an der Spitze eines Dreierbündnisses mit ihnen im Amt bleiben.Bei der Landtagswahl 2021 waren die Sozialdemokraten mit 39,6 Prozent noch stärkste Kraft geworden. Die AfD kam damals auf 16,7 Prozent, die CDU auf 13,3, die Linke auf 9,9, die Grünen auf 6,3 und die FDP auf 5,8 Prozent der Stimmen.Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschern die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.Insa gibt die Fehlertoleranz mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an. Die Daten beruhen auf einer repräsentativen Onlinebefragung von 1.000 Menschen vom 1. bis 8. September.dpa/krott