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Kommentar: Oberlehrerhafte Ermahnungen aus Deutschland braucht niemand Die Forderung von Außenminister Wadephul, dass die Ukraine mehr bei Deutschen kaufen sollte, ist unnötig und unangemessen. Offenbar sitzt der Wahlschock noch tief.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (links) und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew. Foto: IMAGO/AAJohann Wadephul ist als Mann der leisen Töne bekannt. Umso verstörender sind die Aussagen, die der sonst so bedächtige Bundesaußenminister im Podcast des stellvertretenden „Bild“-Chefredakteurs Paul Ronzheimer gemacht hat. Der Christdemokrat beklagte sich darüber, dass die Ukraine zu wenig bei der deutschen Rüstungsindustrie einkaufe. Dabei müsse es doch „naturgemäß“ so sein, dass Deutschland als größter Geldgeber auch besonders von diesen Ausgaben profitieren müsse. Sonst könne er dem deutschen Steuerzahler die Höhe der Hilfen nicht erklären.Die Ukrainer geben täglich ihr Leben hinWie die Ukraine ihre Beschaffung organisiert, ist zuallererst ihre Sache. Die Bundesregierung hat sich da nicht einzumischen. Am Ende sollte es egal sein, ob die Ukraine mit deutschen, amerikanischen oder ukrainischen Waffen die Angriffe der Russen zurückschlägt. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt