An diesem Mittwoch ist der Tag des alkoholgeschädigten Kindes, tausende werden jedes Jahr geboren. Das liegt auch an der Gesellschaft, sagt Heike Wolter.
Ein hoher und permanenter Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist besonders schädlich
Steinach/imago
taz: Frau Wolter, sollte jeder wissen, was FASD ist?
Heike Wolter: Ja. Aber nicht einmal alle Ärzte kennen das volle Ausmaß. Die fetalen Alkoholspektrumstörungen (englisch Fetal Alkohol Spectrum Disorders) sind keine seltene Erkrankung. Man geht davon aus, dass mindestens 1 Prozent der geborenen Kinder davon betroffen sind. Das heißt, jedes Jahr kommen in Deutschland rund 7.000 Kinder mit FASD auf die Welt – vorsichtig geschätzt.











