Nuwakot in Nepal: Häuser liegen nach der Sturzflut unter einer dicken Schicht aus Schlamm

Binnen weniger Minuten wurde ein ganzer Landstrich unbewohnbar: Die verheerende Sturzflut in Nepal hat mindestens 1400 Menschen das Leben gekostet, fast 6000 weitere gelten als vermisst. Noch ist die Ursache für die Katastrophe nicht im Detail geklärt. Laut Berechnungen von Klimaforschern war der Gletscher am Berg Langtang Lirung im Himalaja allerdings außergewöhnlich warm, ehe es zu dem Felssturz kam, der die verheerende Sturzflut am 26. August wahrscheinlich ausgelöst hat.

Die riesige Flutwelle aus Wasser, Schlamm und Geröll schoss durch enge Flusstäler in der Grenzregion zwischen Nepal und der autonomen Region Tibet in China und riss auf beiden Seiten der Grenze Häuser, Straßen, Wasserkraftwerke und Menschen mit.Noch nie so warmIn den Tagen zuvor lag die Durchschnittstemperatur auf dem Gletscher auf 5200 Meter Höhe bei etwa fünf Grad Celsius, zeigen Berechnungen des US-Forschers Robert Rohde anhand meteorologischer Daten. Seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 55 Jahren hatte die Temperatur dort in diesem Zeitraum noch nie über vier Grad Celsius gelegen.

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