Stand: 07.09.2026 • 18:43 Uhr

Die EU will weitere 200 Millionen Euro in Grönland investieren, unter anderem in den Abbau kritischer Rohstoffe. Kommissionschefin von der Leyen setzt damit auch ein Zeichen gegen Drohungen aus Washington.

Die Kulisse passt zum Pathos: atemberaubende Fjord-Landschaften, felsige Küsten, Eisblöcke im Wasser, klarer blauen Himmel. Auf ihrer Tour nach Grönland hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im dicken Wintermantel quasi ein Touristenprogramm absolviert, bevor es ernst wurde: "Grönland ist mehr als ein Partner, es ist ein vertrauter Freund und strategischer Partner. Wir haben eine gemeinsame Zukunft. Kujanaq", so die grönländisch angehauchten ersten Worte.

Und Regierungschef Jens-Frederik Nielsen formuliert: "Grönland braucht die Europäische Union - und die EU braucht Grönland." Der grönländische Ministerpräsident verweist dabei vor allem darauf, dass die Insel zunehmend im Zentrum geopolitischer Spannungen steht.

"Grönlands Zukunft in der Hand des grönländischen Volkes"