Stand: 07.09.2026 • 08:38 Uhr

"Wir sind Familie", betonte EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen bei ihrer Ankunft in Grönland. Nun will sie die Partnerschaft mit einem großen Finanzpaket stärken - auch als Signal gegen die Gebietsansprüche der USA.

Die Europäische Union will ihre Investitionen in Grönland deutlich ausweiten, um insbesondere ein Zeichen gegen die Annexionspläne von US-Präsident Donald Trump zu setzen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen traf am Sonntag zu einem Besuch auf der Arktisinsel ein. Dort soll auch eine neue EU-Grönland-Erklärung unterzeichnet werden.

Bei ihrem Empfang durch den grönländischen Ministerpräsidenten Jens-Frederik Nielsen und der dänischen Regierungschefin Mette Frederiksen kündigte von der Leyen ein Finanzpaket von erheblichem Umfang an. Die Investitionen sollen in Bereiche wie kritische Mineralien und erneuerbare Energien fließen.

Laut der Kommissionspräsidentin will die EU damit die einzigartige Partnerschaft mit Grönland weiter festigen. "Wir sind Familie", schrieb sie in sozialen Netzwerken. Auch der grönländische Ministerpräsident Nielsen betonte, sein Land wolle auf der engen Freundschaft mit der EU aufbauen.