Die AfD bringt sich in Stellung für eine Regierungsübernahme. Sie ist auf Überläufer oder Zusammenarbeit mit BSW oder CDU angewiesen.
AfD-Wahlsieger Ulrich Siegmund macht ein Selfie bei der Bundespressekonferenz in Berlin
Stefan Boness
Moderne Demokratien werden nicht handstreichartig abgeschafft, sondern durch schrittweise Erosion – ein Zermürbungsprozess der demokratischen Institutionen allmählich zerreibt.
Am Montag wähnt sich der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund aus Sachsen-Anhalt ein Stück näher an dem, was er das „gute, alte Deutschland“ nennt und geht den nächsten Schritt. Gut gelaunt sitzt er neben Parteichefin Alice Weidel, die trotz des fulminanten Wahlsiegs mit 43,8 Prozent am Abend zuvor scheinbar schlechtgelaunt apokalyptische Abstiegsszenarien für Deutschland und die Welt und überhaupt an die Wand malt („Deutschland ist bankrott! Frankreich auch!“).











