Wenn die AfD zur Landtagswahl am 6. September ihr Wahlziel erreicht, ist die Sache klar: Sie hat mit mehr als der Hälfte der Parlamentsmandate die absolute Mehrheit im Landtag erlangt. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik würde damit eine vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte Partei die Oppositionsrolle verlassen. Die AfD kann ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund zum Ministerpräsidenten wählen, damit Sven Schulze von der CDU ablösen – und das Land ohne Koalitionspartner regieren. So wie sie es oft und laut ihren Wählern versprochen hat.