Der Beziehungsstatus zwischen der Europäischen Union und Grönland ist kompliziert. Nun wagt die EU einen neuen Vorstoß mit einem Millionen-Programm.
Sehnsucht nach Grönland: Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen, ihr grönländischer Kollege Nielsen und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen
Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix via ap
Die EU baut ihre Zusammenarbeit mit Grönland weiter aus. Bei einem Besuch in der grönländischen Hauptstadt Nuuk kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag ein neues Investitionsprogramm im Wert von 200 Millionen Euro an.
Das Geld soll die Erschließung kritischer Rohstoffe sowie den Ausbau von sicheren Internetverbindungen über Satelliten und Unterseekabel voranbringen. Einen Teil der Mittel will die grönländische Regierung zudem nutzen, um ihre lokale Verwaltung auszubauen. Außerdem geht es um nachhaltigen Tourismus und Wohnungsbau.










