Bundeskanzler Merz räumt ein, dass sein Regierungskurs schlecht für die Wahl war, will aber daran festhalten. Spitzenkandidat Schulze zieht erste Konsequenzen.
Merz und Schulze nach der Pressekonferenz an diesem Montag: Es sei klar, dass die CDU „nicht zur Tagesordnung übergehen“ könne
Nadja Wohlleben/reuters
afp/dpa/rtr | CDU-Chef und Kanzler Friedrich Merz hat Konsequenzen aus der Niederlage seiner Partei bei der Wahl in Sachsen-Anhalt angekündigt. Er und die CDU seien „zutiefst schockiert“ über den hohen Wahlsieg der AfD, sagte Merz am Montag in Berlin. „Das ist die schwerste Wahlniederlage, die die CDU seit Jahren, seit Jahrzehnten auch eingefahren hat.“ Es sei klar, dass die CDU „nicht zur Tagesordnung übergehen“ könne.
Merz bekräftigte aber die Notwendigkeit grundlegender Reformen in Deutschland. Es gehe „um nicht mehr als die Zukunft unseres Landes und die Chancen unserer Kinder und Enkelkinder“. Dies „dürfen wir nicht verspielen“, betonte der CDU-Vorsitzende. „Deswegen ist meine Entschlossenheit, den Reformkurs fortzusetzen, ungebrochen.“











