Stand: 07.09.2026 • 10:35 Uhr

Nach dem desaströsen Wahlergebnis der CDU in Sachsen-Anhalt richten sich die Blicke auch auf den Kanzler und CDU-Chef. Kanzleramtschefin Warken warnte vor einer Debatte um Merz. SPD-Politiker zweifeln am Kurs der Koalition.

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben führende CDU-Politiker trotz der großen Verluste ihrer Partei eine Personaldebatte um CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz ausgeschlossen.

So bezeichnete Kanzleramtsministerin Nina Warken die Diskussionen um eine Ablösung des CDU-Chefs als falsch. "Die Regierung ist für vier Jahre gewählt, der Bundestag ist für vier Jahre gewählt", sagte Warken im ARD-Morgenmagazin. Es brauche jetzt auch eine gewisse Stabilität.

Stattdessen müsse die schwarz-rote Bundesregierung auf mehr Tempo beim Reformkurs setzen. "Die Menschen spüren noch nicht, dass sich was ändert: Da müssen wir schneller werden, da müssen wir besser werden, und das ist zu Recht ein Punkt, den die Menschen haben", räumte die CDU-Politikerin ein.