Rechte und christlich-fundamentalistische Bewegungen teilen Feindbilder, und Berlin zeigt, wie vielfältig zivilgesellschaftlicher Widerstand sein kann.
Werden bei der Sterndemo dabei sein: die Omas gegen rechts
W er gehört zur Gesellschaft? Wer darf über Familie, Geschlecht und Körper bestimmen? Wer gilt als „normal“ und wer wird zum Problem erklärt? Im Stellen und Beantworten dieser Fragen finden rechte und christlich-fundamentalischte Akteur*innen immer wieder gemeinsame Anknüpfungspunkte: die heteronormative Kleinfamilie als Maß aller Dinge, die Forderung nach einem Abtreibungsverbot und die Ablehnung aller anderer Formen von Sexualität und Geschlecht.
Ob sie sich dabei auf eine „gottgegebene“ oder eine vermeintlich natürliche Ordnung berufen, ihre rhetorischen Muster und Feinbildkonstruktionen ähneln sich, ebenso ihre antifeministischen und queerfeindlichen Perspektiven.
Christlich-fundamentalische sowie rechte Bewegungen gewinnen weltweit an Einfluss. Umso wichtiger ist es, ihre Überschneidungen genauer zu betrachten, findet auch das „What the Fuck?! Bündnis Berlin“. Das Bündnis organisiert jedes Jahr den Gegenprotest zum fundamentalistischen „Marsch des Lebens“ und lädt am Dienstagabend ein, auf einer Podiumsveranstaltung gemeinsam mit Expert*innen die Zusammenhänge zwischen christlichem Fundamentalismus und extremen Rechten zu analysieren, die Auswirkungen auf Demokratie und Gesellschaft in den Blick zu nehmen sowie Gegenstrategien zu entwickeln. (Di., 8. 9., 19-22 Uhr)








