Die rechtsextreme AfD holt bei der Wahl in Sachsen-Anhalt wohl 38 von 41 Direktmandaten. Bei der Wahl 2021 hatte sie eins, der Rest ging damals an die CDU. Allein die Linke konnte nun auch mit Direktkandidaten punkten.

07.09.2026, 11.33 Uhr

Linken-Spitzenkandidatin Eva von Angern auf der Wahlparty der Linken

Das amtliche Endergebnis steht noch aus, aber schon jetzt zeichnet sich ab, dass die AfD einen Großteil der 41 Direktmandate in Sachsen-Anhalt gewonnen hat. Bei der vergangenen Landtagswahl im Jahr 2021 gingen noch 40 der 41 Direktmandate an die CDU – und nur eines an die AfD. Dieses Mal geht kein Direktmandat an die Christdemokraten, dafür aber offenbar 38 der 41 Wahlkreise an die rechtsextreme AfD. Das zeigt der bisherige Auszählungsstand.

Der amtierende Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) unterliegt in seinem Wahlkreis Magdeburg III wohl dem AfD-Politiker Christian Mertens. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund siegt dagegen in seinem Wahlkreis Genthin mit mehr als 50 Prozent.