Tausende gegen die AfDEs ist eine kleine Wahl auf dem Papier, aber wohl eine der wichtigsten seit Langem für die Republik: Rund 1,7 Millionen Wahlberechtigte, das sind weniger, als Hamburg Einwohner hat, entscheiden am Sonntag in Sachsen-Anhalt darüber, ob erstmals in der deutschen Nachkriegsgeschichte Rechtsextremisten in einem Bundesland an die Macht kommen (mehr zu den möglichen Szenarien zum Wahlausgang hier ).
Anti-AfD-Protest (Ende August in Halle/Saale): Auf dem Papier nur eine kleine Wahl
Wie groß ihre Sorge davor ist (mehr dazu hier ), wollen Tausende Menschen heute in Magdeburg deutlich machen. Das Bündnis »Sachsen-Anhalt weltoffen«, in dem mehr als 300 Verbände, Vereine, Gewerkschaften, Kirchen und Initiativen engagiert sind, ruft zu einem Demonstrationszug mit anschließendem Demokratiefestival auf. Als Rednerinnen sollen unter anderem die Aktivistin Luisa Neubauer und die Publizistin Carolin Emcke auftreten. (Lesen Sie alle Entwicklungen im Newsblog.)Bemerkenswert: Auch CDU-Ministerpräsident Sven Schulze will sich auf dem Domplatz blicken lassen, als Gast »ohne eigenen politischen Programmpunkt«, wie mein Kollege Peter Maxwill aus der Zentrale der Landes-CDU hört. Ein Signal ist die Teilnahme dennoch: Schulze verzichtet auf einen eigenen großen Wahlkampfabschluss, stattdessen sucht er im verzweifelten Verteidigungskampf um die Staatskanzlei die Nähe zu einem eher links geprägten Anti-AfD-Bündnis.














