Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat den Chemiepark Leuna kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für eine deutliche Warnung vor der AfD genutzt. „Wer will, dass Sachsen-Anhalt ein interessanter Standort bleibt, darf nicht AfD wählen“, sagte er. Gemeinsam mit Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) besichtigte Merz am Donnerstag die Bioraffinerie des finnischen Konzerns UPM. Direkten Kontakt zu Wählern hatte der Kanzler bei dem Termin nicht.InfraLeuna begrüßt den Kanzlerbesuch zwar als „wichtiges Signal“ für den Chemiestandort und die energieintensive Industrie, fordert nun aber konkrete Konsequenzen. „Entscheidend wird nun sein, ob den Gesprächen konkrete und wirksame Maßnahmen zur Stärkung des Industriestandorts Deutschland folgen“, sagt Geschäftsführer Christof Günther auf Anfrage der Berliner Zeitung. „Daran werden Unternehmen und Beschäftigte die Politik messen.“
Merz warnt in Leuna vor AfD – Chemiepark-Betreiber fordert konkrete Taten
Merz wirbt in Leuna für den Industriestandort und warnt vor der AfD. InfraLeuna begrüßt den Besuch – fordert vom Kanzler nun aber konkrete Taten.










