Spitzenpolitiker der rechtspopulistischen Partei Reform UK stehen durch eine Spendenaffäre unter Druck. Farage und Co sind sich keiner Schuld bewusst.
Eure Lordschaft, Schreiberlinge aus den rebellischen Kolonien haben unsere Machenschaften enthüllt!
Hollie Adams/Reuters
Eigentlich wollte Reform UK sich auf ihrem Parteitag in Birmingham als kommende Regierungspartei inszenieren. Doch am Freitag bekam dieses Vorhaben einen Dämpfer. Ein Investigativteam der US-amerikanischen Gruppe Centre for Climate Reporting hat Parteichef Nigel Farage, seinen engen Berater Dan Jukes und den politischen Chef von Reform UK, James Orr, erwischt. Ihre Enthüllungen sind pikant.
Auf dem bei Channel 4 am Donnerstagabend ausgestrahlten Video sah und hörte man, wie Jukes und Orr eine Spende aus den USA zusagten. Parteispenden aus dem Ausland gelten in Großbritannien als Kriminaldelikte, da sie als demokratiegefährdend betrachtet werden. Die beiden Herren schlugen daher einen Weg vor, wie eine derartige Spende angeblich „legal“ an die Partei fließen könnte. Was sie nicht wussten: Sie machten diesen Vorschlag einem angeblich in Großbritannien lebenden Sohn eines US-Amerikaners, der der Partei Geld spenden wollte. Der Sohn war jedoch ein Undercover-Reporter.











