Stand: 04.09.2026 • 05:10 Uhr
Lange lag die Partei Reform UK von Nigel Farage vorne in den Umfragen. Doch Finanz- und Spendenskandale, Konkurrenz von rechtsaußen und die Beliebtheit des neuen Premiers Burnham setzen der Partei zu.
Wer in die Konferenzhalle des Parteitages von Reform UK kommt, läuft über einen türkisfarbenen Teppich - die typische Farbe der Partei, die hier im Ausstellungszentrum von Birmingham allgegenwärtig ist. Ganz vorne: ein Selfie-Spot, vor dem Delegierte und Besucher Handyfotos machen. In großen weißen Buchstaben steht dort: "It’s time for Reform." Es ist Zeit für Reform.
Das Umfragehoch ist vorbei
Doch für die britischen Rechtspopulisten sind die Zeiten schwieriger geworden. Noch beim Parteitag vor einem Jahr im September 2025 träumte Reform UK vom Einzug in die Nummer 10 Downing Street. Damals lag die Partei von Nigel Farage nicht nur in den Umfragen vorne. Sie bestimmte die Debatte über Einwanderung und setzte die Labour-Regierung von Keir Starmer unter Druck. Bei den Lokal- und Regionalwahlen im Mai gewann Reform zahlreiche Sitze hinzu.













