Das Projekt Darling ermöglicht die Ausführung von macOS-Software unter Linux. Anders als bei Hardware-Emulatoren handelt es sich hierbei um eine reine Kompatibilitätsschicht, die Systemaufrufe übersetzt.Anzeige
Der ungewöhnliche Name des Projekts ist dabei kein Zufall, sondern ein technisches Kofferwort. Er setzt sich laut der Projekt-Website aus den Begriffen Darwin und Linux zusammen. Darwin ist das Unix-basierte Basisbetriebssystem des Unternehmens Apple aus dem US-Bundesstaat Kalifornien, auf dem auch macOS, iOS und Co. gründen.
Laut der offiziellen Dokumentation des Projekts implementiert die Software eine vollständige Darwin-Umgebung. Die Entwickler:innen erläutern, dass Darling das Prinzip der bekannten Software Wine, mit dem Windows-Anwendungen unter Linux laufen können, aufgreift und für macOS-Anwendungen adaptiert.Anzeige
Wie Darling als Übersetzer zwischen macOS und Linux fungiert
Die technische Basis von Darling bildet der sogenannte Darlingserver. Dieses Programm arbeitet wie ein Simultandolmetscher zwischen der Apple-Software und dem zugrundeliegenden Linux-System.







