Die Nutzung von Macs aus der Ferne ist im Trend: Spätestens seit dem Hype um lokale KI-Modelle und OpenClaw nutzen immer mehr Menschen besonders die Kompaktrechner von Apple im Server- beziehungsweise Remote-Betrieb. Bislang fehlte es allerdings an einer Möglichkeit, die Maschinen auch zu starten, wenn man nicht neben ihnen steht. Mac mini, Mac Studio oder iMac mussten also bereits laufen, wenn man das Haus verlässt, was in bestimmten Szenarien nicht sinnvoll (und wenig stromsparend) war. Mit der aktuellen macOS-Version 26.5 (respektive 26.5.1) hat Apple nun ein Feature eingeführt, das das Problem behebt. Es gibt allerdings gleich mehrere Haken.
Starten, egal wo man sich befindet
Das Feature erlaubt es, einen Rechner ohne Betätigen des Einschaltknopfes hochzufahren. Es reicht dazu, an die Maschine Strom anzulegen, beispielsweise mithilfe einer smarten Steckdose, auf die man aus der Ferne via HomeKit oder Home Assistant Zugriff hat. Die Einstellung dazu findet sich im Bereich „Energie“ in den Systemeinstellungen und heißt „Bei Anschluss an das Stromnetz starten“. Zuvor war ein automatischer Systemneustart nur bei Stromausfällen möglich.
Auch nach einem Herunterfahren des Systems ist ein Start beim Anlegen der Stromversorgung möglich. Diese muss dann getrennt und wieder angelegt werden. Apple empfiehlt, nach Trennung vom Netz mindestens 30 Sekunden zu warten, damit sich das Netzteil entladen kann. In der Praxis bedeutet die neue Funktion, dass sich ein entsprechend ausgerüsteter Mac jederzeit einschalten lässt, wenn man dies wünscht. Auch der an störender Stelle angebrachte Einschaltknopf des Mac mini M4 lässt sich so umgehen.








