Apple plant für die kommenden Monate eine Überholung seines gesamten Mac-Line-ups. Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg sind neben MacBook-Modellen jeglicher Bauart auch Desktops wie iMac, Mac mini und Mac Studio dabei. Geplant sind unter anderem neue Farben, neue Chips und womöglich Apples bislang größtes OLED-Display. Losgehen soll es vermutlich bereits im Oktober, allerdings wird sich die gesamte Rechnerneugestaltung bis ins erste Halbjahr 2027 ziehen – mindestens.
M6-Varianten, aber auch M5 mit Pro, Max und Ultra
Bekannt war bereits, dass Apple als erstes Modell mit dem 2-nm-Chip M6 ein MacBook Pro mit 14 Zoll einplant. Auch der erste neue iMac in zwei Jahren soll mit dem M6 ausgestattet werden, so Bloomberg. Damit würde eine M5-Variante übersprungen. Künftig sei auch geplant, einen iMac mit OLED-Bildschirm herauszubringen, wobei dies noch dauert – bleibt es bei den aktuellen 24 Zoll, wäre dies Apples größtes Display mit organischen Leuchtdioden überhaupt. Auch ein MacBook Air M6 ist geplant; Apple soll auch hier auf längere Sicht auf OLED umsteigen wollen, allerdings ebenfalls erst später.
Für den Mac mini und den Mac Studio sind Chip-Upgrades geplant. Apples Kompakt-Desktop könnte noch im Herbst erscheinen und je nach Variante mit M6 (Standard) oder M5 Pro (bessere Version) ausgestattet werden. Da Apple nicht plant, dem M6 weitere Varianten zu verpassen, ist diese "krumme" Gerätegeneration denkbar. Für den Mac Studio (unklar ob in diesem oder im kommenden Jahr) denkt Apple zunächst an M5 Max und M5 Ultra (bislang noch nicht verbaut). Künftig, vermutlich erst 2028, soll der Mac Studio bei einem nochmals deutlich schnelleren M7 Ultra landen.












