In Gevelsberg schält eine Frau Kartoffeln, als die taz klingelt. Auf dem Bekennerschreiben erkennt sie die Handschrift ihres Sohns – und spricht auf die Mailbox.
In Gevelsberg, wo Daniel V vermutet wurde, durchsuchten Spezialkräfte ein Wohnhaus – die taz war schon einen Tag vorher da
Justin Brosch/dpa
Am Donnerstagvormittag regnet es in Gevelsberg, niemand ist auf der Straße unterwegs. Wobei das wohl auch sonst nicht der Fall wäre in dem hügeligen Wohngebiet dieser kleinen Stadt in Nordrhein-Westfalen.
Daniel V. soll hier in einer Doppelhaushälfte wohnen, eine Sandsteintreppe führt hinauf zur Tür. Als die taz klingelt, öffnet seine Mutter, eine Frau von über 80 Jahren. Sie ist gerade dabei, Kartoffeln für das Mittagessen zu schälen.









