Peruanische Fischer tauften das Wetterphänomen einst „El Niño“. Bis Februar soll es besonders extrem werden, warnt die Weltorganisation für Meteorologie.

Fischer gaben dem Klimaspiel seinen Namen

Stefan Zeitz/imago

Gerade erst musste Celeste Saulo die verheerende Flut im Himalaya erklären, die argentinische Meteorologin ist Generalsekretärin der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). „Diese Flut verdeutlicht die wachsende Kaskadengefahren in Hochgebirgen“, erklärte Saulo Ende August. Jetzt fordert sie „außergewöhnliche Vorbereitungs- und Reaktionsmaßnahmen“. Allerdings geht es diesmal um El Niño.

Das Wetterphänomen im Pazifik hat weltweite Verwerfungen: „Mit außergewöhnlich hoher Wahrscheinlichkeit von nahezu 100 Prozent“ werde El Niño bis Februar 2027 anhalten, sagte die WMO-Generalsekretärin in Genf, das Ereignis habe das Potenzial, Gesellschaften und Volkswirtschaften auf der ganzen Welt einen massiven Schlag zu versetzen.