Keine kleine Aufgabe, den den Großen genannten Kaiser Otto wieder in den neuen Sarg zu kriegen! Geglückt aber ist es. Muss er uns interessieren?
Ottos zeitweise herausgenommene Knochen – kein Grund für o Gott, o Gott
Klaus-Dietmar Gabbert/picture alliance
N un liegt er wieder in seinem reparierten Sarkophag unter der schweren Marmorplatte in der Krypta des Magdeburger Doms, in einem neuen, für die in 1053 Jahren verbliebenen Knochen und den Schädel ausreichenden neuen Sarg aus Titan, Feinsilber, Feingold und Blattgold, gestaltet von der Hallenser Schmuckkünstlerin Silke Trekel: Otto I., seit dem Mittelalter als „der Große“ gefeiert.
Also jener zweitgeborene Sohn des sächsischen Herzogs und ostfränkischen Königs Heinrich I. „dem Vogler“ und der Fürstin Mathilde, der am 23. November 912 geboren wurde und 936 die Nachfolge seines Vaters als Herzog und König antrat.









