An einem Umspannwerk in Brandenburg wurde Sprengstoff entschärft. Wollte jemand am Braunkohlekraftwerk Jänschwalde einen Stromausfall provozieren?
Ziel des vereitelten Anschlags auf ein Umspannwerk war offenbar, das Kraftwerk Jänschwalde lahmzulegen
Frank Hammerschmidt/dpa
dpa | In einem Umspannwerk in Südbrandenburg unweit des Kraftwerks Jänschwalde sind selbstgebaute Sprengvorrichtungen in Form von Silvesterraketen gefunden worden. „Nach bisherigen Erkenntnissen erfolgte die versuchte Sachbeschädigung durch selbstgebaute Flugkörper, die handelsüblichen Silvesterraketen ähneln“, teilte der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mit. „Vor Ort wurden weitere noch nicht gestartete Flugkörper gefunden.“
Entschärfer waren nach Angaben der Polizei am Umspannwerk in Turnow-Preilack bei Cottbus. Die Polizei sprach von kleinen, selbstgebastelten Sprengvorrichtungen. Ob es sich um einen mutmaßlichen Anschlag handelte und welches Motiv der oder die Täter hatten, war zunächst unklar. Die allgemeine Stromversorgung war nach Angaben des Netzbetreibers zu keiner Zeit beeinträchtigt.










