Es ist mal wieder so weit. Der Sommer verabschiedet sich mit jenem typischen, hinterhältigen Zögern, das wir alle kennen: Morgens greift man nach der Strickjacke, mittags schwitzt man im Hemd, und abends sitzt man mit kratzigem Hals auf dem Sofa und fragt sich, wie das schon wieder passieren konnte.
Die Übergangszeit zwischen Spätsommer und Frühherbst ist eine der tückischsten Phasen des Jahres. Und zwar nicht wegen dramatischer Kälte, sondern wegen ihrer Unberechenbarkeit.
Gerade in der Übergangszeit von Sommer zu Herbst haben Erkältungen Hochkonjunktur. Die milden Temperaturen am Tag und der Kälteeinbruch in der Nacht sorgen dafür, dass wir uns schnell verkühlen. Doch was genau passiert dabei in unserem Körper?
Der Feind sitzt in der Schleimhaut
Kalte Luft und starke Temperaturschwankungen sind ein entscheidender Auslöser von Virusinfekten, weil die Schleimhäute angreifbar werden und Viren diese erste und wichtigste Immunbarriere überwinden können. Vereinfacht gesagt: Durch den Wechsel zwischen warm und kalt und die trockene Luft in beheizten Räumen wird unsere Nasen- und Rachenschleimhaut nicht mehr ausreichend durchblutet. Die Folge: Die Schleimhaut trocknet aus und wird anfälliger für Krankheitserreger.







