30 Grad, pralle Sonne und Pläne, die vom Entspannen am See über das schnelle Eis auf die Hand bis hin zum späten Sundowner in der Lieblingsbar reichen. Es könnte alles so schön sein – wäre da nicht das Gefühl, dass es für jedes Outfit schlicht zu warm ist.Auf die übliche Go-to-Garderobe ist jetzt kein Verlass mehr und kurze Hemden und Hosen sind eine Herausforderung. Deswegen müssen die wenigen Stücke, die man trägt, im doppelten Sinne: sitzen. Wir geben Ihnen konkrete Tipps an die Hand, wie Sie als Mann stilsicher durch die heißen Tage kommen.

Resort-Hemden sind die neuen T-Shirts

Ein kurzes Hemd ist nicht per se ein Fall für die Knigge-Polizei. Mit den schrillen Hawaii-Hemden oder jenen spießigen Modellen, die bei steigenden Temperaturen leider immer wieder im Büro auftauchen, hat das Resort-Hemd wenig zu tun. Sein Ursprung liegt in den 1950er-Jahren, als Urlaubsreisen und Freizeitmode immer populärer wurden. In dieser Zeit etablierte sich die sogenannte „Resort Wear“ – leichte Kleidung für warme Temperaturen und entspannte Anlässe.Streifen gehörten dabei zu den beliebtesten Mustern der damaligen Freizeitmode. Geprägt wurde dieser Trend auch von maritimen Einflüssen: Bereits seit dem 19. Jahrhundert waren Streifen eng mit der Seefahrt und später mit eleganter Küsten- und Beachwear verbunden. Bis heute sind die luftigen Hemden mit charakteristischem Reverskragen deshalb ein Sommerklassiker geblieben, der gerne auch im Alltag und nicht nur am Strand und auf dem Boot auftauchen darf.