PfadnavigationHomePolitikAntisemitismus„Ich bin entsetzt“ – Linken-Kandidatin Eralp fordert Konsequenzen nach umstrittenem Rapper-AuftrittStand: 17:51 UhrLesedauer: 2 MinutenElif Eralp, Linken-Spitzenkandidatin bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin Quelle: Carsten Koall/dpaEin Rapper ruft bei einer Berliner Linke-Veranstaltung „Death to the IDF“. Jetzt verlangt Spitzenkandidatin Elif Eralp Aufklärung und „Konsequenzen“ – und stellt sich vor jüdisches Leben.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDie Berliner Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp hat den Auftritt eines Rappers mit Gewaltaufrufen bei einer Wahlkampfveranstaltung des Neuköllner Bezirksverbandes ihrer Partei sehr deutlich kritisiert. „Wie meine Parteivorsitzende Kerstin Wolter verurteile ich den Auftritt in Neukölln aufs Schärfste. Aufrufe zur Gewalt und zur Tötung von Menschen sind absolut inakzeptabel“, teilte Eralp der Deutschen Presse-Agentur mit. „Ich bin entsetzt, die Verantwortlichen hätten sofort intervenieren müssen.“Die Veranstaltung am Freitagabend auf dem Herrfurthplatz hieß „Wütend auf den Kapitalismus“. Angekündigt waren Kandidaten der Linken für die Abgeordnetenhauswahl und die BVV-Wahlen am 20. September sowie Musiker und andere Künstler. Nach Medienberichten soll der umstrittene Rapper Dahabflex ein Lied gegen den Krieg Israels in Gaza mit Zeilen wie „Yalla Yalla Intifada Westbank, Palästina, Gaza“ sowie „Death to the IDF“ (Tod der israelischen Armee) gesungen haben. Viele Zuschauer tanzten und klatschten, die anwesenden Politiker reagierten demnach nicht.Eralp: „Ich stehe klar für den Schutz von jüdischem Leben“Intifada bezeichnet Aufstände in Palästina gegen die israelische Besatzung Ende der 1980er und Anfang der 2000er Jahre mit zahlreichen Angriffen und Selbstmordanschlägen und sehr vielen Toten auf beiden Seiten.Lesen Sie auchEralp erklärte weiter: „Der Bezirksverband Neukölln hat den Sänger eingeladen, ich erwarte, dass dort aufgeklärt wird, wie es zu so einer Grenzüberschreitung kommen konnte und dass es Konsequenzen gibt. Ich stehe klar für den Schutz von jüdischem Leben und gegen jede Form von Antisemitismus.“Dass seine Songs Kritik auf sich ziehen, nimmt Dahabflex wohl in Kauf. Sein jüngstes Musikvideo leitet er mit einem Warnhinweis ein. „Dieses Video ist kein Aufruf zur Gewalt“, heißt es zu Beginn von „Bildet Banden!!!“. „Es ist eine Reaktion auf den gesellschaftlichen Rechtsruck und das Wiedererstarken faschistischer Ideologien.“doli mit dpa
Antisemitismus: „Ich bin entsetzt“ – Linken-Kandidatin Eralp fordert Konsequenzen nach umstrittenem Rapper-Auftritt - WELT
Ein Rapper ruft bei einer Berliner Linke-Veranstaltung „Death to the IDF“. Jetzt verlangt Spitzenkandidatin Elif Eralp Aufklärung und „Konsequenzen“ – und stellt sich vor jüdisches Leben.












