Die Linkspartei gerät kurz vor der Berlin-Wahl in Erklärungsnot: Ein antiisraelischer Song bei einer Veranstaltung in Neukölln sorgt für Entsetzen.
Drei Wochen vor der Wahl: Ob der Auftritt von Dahabflex der Partei schadet oder hilft, darüber ist man sich bei der Linken uneins
Lian Sthr
Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Thema Antisemitismus die Linkspartei wieder einholt. Seit dem Wochenende ist es so weit – ausgerechnet kurz vor drei anstehenden Landtagswahlen.
Auf der Wahlkampfveranstaltung „Wütend auf den Kapitalismus“ des Linken-Bezirksverbands Berlin-Neukölln am Samstag trat der Rapper Dahabflex auf. In seinem Song „Stop the Genocide“ skandierte er „Yalla Yalla Intifada / Westbank, Palästina, Gaza“ sowie „Death to the IDF“ (Tod der israelischen Armee). Während „Intifada“ für die einen „Tod allen Juden“ bedeutet, heißt es für andere bloß „Aufstand“ und wird als legitimes Mittel gegen Besatzung erachtet.









