„Die offenen Adern Lateinamerikas“ lautete der Titel einer eher linken Kampfschrift aus den 1970er-Jahren. Der Uruguayer Eduardo Galeano beschreibt darin, wie der Kontinent über Jahrhunderte von den Kolonialmächten seiner Bodenschätze beraubt wurde. Eine Einsicht, die zu Umstürzen und blutigen Revolutionen geführt hat. In Venezuela scheint man nun wieder bei diesem Zustand angekommen zu sein, wie in einem makabren Zirkelschluss der Geschichte. 65 Milliarden Barrel Öl, ungefähr ein Fünftel der Gesamtvorkommen des Landes, will US-Präsident Donald Trump den USA in Venezuela gesichert haben.
Trumps Ölabkommen mit Venezuela: Win-win für zwei Autokraten
Unter dem Druck der USA gibt Venezuela einen großen Teil seiner Ölvorkommen preis. Die Interimspräsidentin des Landes zeigt sich begeistert – aus gutem Grund.













