„Behalten das Eigentum“ : Venezuelas Präsidentin beschwichtigt nach Öl-Abkommen mit USA30.08.2026, 06:09Lesezeit: 2 Min.Das Erdöl bleibe Venezuelas Eigentum, betont Delcy Rodríguez, nachdem Donald Trump die amerikanische Kontrolle über einen Großteil der Reserven verkündet hatte. Die Präsidentin von Trumps Gnaden verspricht ihren Landsleuten Investitionen und Wohlstand.Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hat ihren Landsleuten zugesagt, dass Venezuela im Rahmen des Ölabkommens mit den USA die Kontrolle über seine Ölvorkommen behalten werde. „Eine Sache muss absolut klar sein: Venezuela behält das Eigentum und die Souveränität über seine Ressourcen“, erklärte Rodríguez am Samstag.Das Abkommen mit den USA werde Venezuela Kapital und die Technologie verschaffen, „um die Wiederbelebung einer strategischen Industrie zu unterstützen, die von den Sanktionen schwer getroffen wurde“, sagte die Übergangspräsidentin, die unter starkem Druck Washingtons ihr Land regiert. Die Kooperation mit Washington werde in Investitionen, in Produktion, in Wohlstand und „in greifbare Ergebnisse für die Venezolaner“ münden, sagte sie.US-Präsident Donald Trump hatte das Ölabkommen am Freitag bekannt gegeben und erklärt, die USA erhielten damit die Mehrheitskontrolle über 65 Milliarden Barrel aus den venezolanischen Erdölvorkommen. Da in Washington kaum Details bekannt gegeben wurden, gab es zahlreiche Spekulationen, das Abkommen sei zum Nachteil Venezuelas geschlossen worden.Größte Ölreserven weltweitMit mehr als 303 Milliarden Barrel verfügt das südamerikanische Land über die größten bekannten Erdöl-Reserven weltweit. Nach jahrelanger Wirtschaftskrise hat Venezuela aber große Probleme, diese auszubeuten und Profit daraus zu schlagen.Auf Befehl von Trump nahmen US-Soldaten Anfang Januar den langjährigen linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro in Caracas gefangen und brachten ihn in die USA, wo ihm wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden soll.Anschließend übte die US-Regierung starken Druck auf die neue Führung in Caracas aus, den USA Zugang zu den venezolanischen Vorkommen des klimaschädlichen Energieträgers zu gewähren. Zugleich drängte sie US-Energiekonzerne dazu, in Venezuela zu investieren. Diese zeigten sich bislang jedoch zurückhaltend wegen der schlechten Infrastruktur dort und früherer Enteignungen ausländischer Investoren.
Venezuela: Delcy Rodriguez beschwichtigt nach Öl-Abkommen
Das Erdöl bleibe Venezuelas Eigentum, betont Delcy Rodríguez, nachdem Donald Trump die amerikanische Kontrolle über einen Großteil der Reserven verkündet hatte. Die Präsidentin von Trumps Gnaden verspricht ihren Landsleuten Investitionen und Wohlstand.












