Als US-Spezialeinheiten Anfang Januar den venezolanischen Diktator Nicolás Maduro aus Caracas in die USA verschleppten, schien für Venezuela eine neue Zeitrechnung zu beginnen. Groß war die Hoffnung, dass das ölreichste Land der Welt seinen jahrelangen wirtschaftlichen Niedergang überwinden würde. Er zwang rund acht Millionen Venezolaner dazu, ihr Land zu verlassen, ein Viertel der Bevölkerung. US-Präsident Donald Trump warb bei amerikanischen Energiekonzernen um Investitionen von bis zu 100 Milliarden US-Dollar in die marode venezolanische Ölindustrie und versprach einen raschen Aufschwung. Delcy Rodríguez, bis dahin venezolanische Vizepräsidentin, rückte mit dem Segen Washingtons an die Staatsspitze. Man erhoffte sich von ihr einen geordneten Übergang und wirtschaftlichen Neuanfang.
Wirtschaft in Venezuela: Jetzt hat Donald Trump das Sagen
Große Hoffnung auf einen Aufschwung herrschte in Venezuela nach dem Sturz von Diktator Maduro. Nun werfen Kritiker den USA vor, das Land zu einem Protektorat zu machen.







