Stand: 28.08.2026 • 21:54 Uhr
Die Rede von Fed-Chef Warsh beim jährlichen Notenbanker-Treffen war mit Spannung erwartet worden. Konkrete Hinweise für die nächste Zinsentscheidung blieb er schuldig. Dahinter steckt mehr als bloße Zurückhaltung.
Bei seiner ersten Rede als Fed-Chef in Jackson Hole hat Kevin Warsh keine konkreten Hinweise auf die Zinsentscheidung im September gegeben. Stattdessen machte er deutlich, dass die Fed künftig zurückhaltender sein wird mit Hinweisen auf den weiteren Zinskurs.
Besonders deutlich wurde Warsh bei der sogenannten "Forward Guidance". Seit der Finanzkrise 2008 hatten die jeweiligen Chefs der US-Notenbank die Märkte immer wieder mit Hinweisen auf den künftigen Zinskurs versorgt. Das sollte Unsicherheit verringern und die Wirkung geldpolitischer Entscheidungen verstärken.
"Zu viel Transparenz kann in die Irre führen"














